ContentDay 2014: Meine Eindrücke

Nach dem ContentDay ist vor dem ContentDay – Gott sei Dank! Denn wie ich in der Zwischenzeit gehört habe, wird es auch 2015 einen ContentDay geben. Und wenn mir nichts dazwischen kommt, werde ich gerne wieder mit dabei sein 😉 .

Aufmerksam wurde ich auf die Veranstaltung wie meistens eher zufällig 😀 . Sowohl auf Twitter als auch auf Facebook tauchten einige Meldungen auf, die mich neugierig machten, was das wohl sein würde. Da ich mich erst in der letzten Woche vor der Veranstaltung definitiv angemeldet habe, hatte ich den Vorteil, ein bereits vollständig ausgearbeitetes Programm vor mir zu haben – und da waren einige sehr vielversprechende Themen dabei 🙂 … Konkrete Erwartungen hatte ich eigentlich keine, ich wollte mich überraschen lassen, was hier auf mich zukommen würde.

ContentDay1

Also flugs alles vorbereitet, Zimmer und Mitfahrmöglichkeit organisiert – und auf nach Salzburg. Und was soll ich sagen? Ich habe es nicht bereut! Bereits am Freitag Abend hatte ich die Gelegenheit, die ersten Leute bei der Warm Up Party im Hotel kennenzulernen, ehe es am Samstag dann richtig zur Sache ging. Nach der Begrüßung von Ines Eschbacher, die zusammen mit Jürgen Mayer den ContentDay organisierte, legte Björn Tantau mit seiner Keynote „The Future of Content: Das unentdeckte Land“ los.

Anschließend gab es immer zwei Sessions parallel – Qual der Wahl inklusive. Mehr als einmal entschied ich mich relativ spontan für ein bestimmtes Thema, weil mich einfach (fast) alles interessierte 😀 … Ein wenig spontan fing ich schlussendlich an, aus den Sessions live mitzutwittern – es hat einfach Spaß gemacht, interessante Aussagen aus den Sessions online festzuhalten.

Angeschaut bzw. angehört habe ich mir folgendes vor der Mittagspause:

  • „Content = omnipresent & omnipotent“ von Mario Krispler
  • „Ist guter Content alleine ausreichend für Google“ von Oliver Hauser
  • „Ranking durch Content – Mythos oder Realität?“ von Philipp Helminger

ContentDay4

Am Nachmittag ging es dann mit folgenden Themen weiter:

  • „WDF*IDF – Fluch oder Segen?“ von Stephanie Ludermann
  • „Mei Inhoit is ned deppad: Über Konzeption, Planung und Aufbereitung von guten Inhalten“ von Manfred Gottschling
  • „Filetsteak statt Dosenfleisch: Oder wie E-Mail-Marketing Sinn macht“
  • „WordPress: Soviel Content-Marketing steckt in deinem CMS“

Da eine Session krankheitsbedingt leider ausfallen musste, gab es stattdessen ein Q&A mit einigen der Vortragenden, moderiert von Björn Tantau.

ContentDay3

Wen jetzt die Inhalte der einzelnen Sessions interessieren: In diesem Fall darf ich auf die Arbeit der Livebloggerinnen verweisen, die hervorragende Zusammenfassungen geschrieben haben. Die Artikel dazu findet ihr hier und hier.

Die Party am Abend habe ich dieses Mal ausgelassen, da die Kopfschmerzen, die ich schon seit in der Früh hatte, leider immer schlimmer wurden – und ich absolut nix in greifbarer Nähe hatte, mit dem ich mir hätte helfen können. Dafür hatte ich das Vergnügen, mit zwei neuen Bekannten (Viele Grüße nach Bonn!) ein wenig die Stadt zu erforschen und anschließend ein köstliches Dessert zu vertilgen 🙂 . Sonntag Mittag ging es dann nach einem gemütlichen Frühstück wieder zurück nach Graz.

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Was habe ich für mich persönlich mit nach Hause genommen? Der ContentDay beweist eindrucksvoll, dass das Thema „gute und wertvolle Inhalte im Internet“ endlich den Weg ins Bewusstsein der Nutzer findet. Content Strategie, Content Marketing und Suchmachinenoptimierung können und müssen zusammenarbeiten, um den Nutzer zu erreichen – plumpe Werbung in Form von aufdringlichen Bannern ist hingegen endgültig passé. Viele Sessions haben das meiner Meinung sehr gut auf den Punkt gebracht. Nachdem ich mich mittlerweile schon länger mit der Thematik beschäftige, hatte ich in Summe nicht soviele Aha-Effekte wie vielleicht andere Teilnehmer, vermute ich. Trotzdem gab es viele Anregungen und Ideen, mit denen ich arbeiten werde, besonders bei der Session zum Thema E-Mail-Marketing.

Abschließend noch eine kleine Liste, was mir sehr gut gefallen hat und was in meinen Augen ein wenig verbesserungswürdig ist 🙂 .

Positiv:
+ Die Location: Das Loft zu Füßen des Mönchsbergs ist der Wahnsinn! Das Haus ist direkt an bzw. in die Felswand gebaut und bietet eine wirklich tolle Aussicht auf Salzburg und die Salzach.
+ Die Sessions: Super Themen, die sich gut ergänzt haben. Da war mit Sicherheit für jeden etwas dabei
+ Verpflegung: „Klein, aber fein“ war das Motto. Zu Mittag hätte es zwar durchaus auch etwas Warmes geben dürfen, aber es war für alles gesorgt – von morgens bis abends. Und Schlange stehen musste man auch kaum, wenn überhaupt (Da bin ich schon anderes gewöhnt!).
+ Anzahl der Teilnehmer: Definitiv geht hier mein Daum nach oben, diese Zahl mit 120 bis 130 Leute zu beschränken. Auf diese Art und Weise entstand eine sehr persönliche Veranstaltung, die es sehr einfach gemacht, mit anderen ins Gespräch zu kommen.

Negativ:
– Die Internet-Anbindung hat leider nur mangelhaft funktioniert. Die meiste Zeit war ich auf meinen persönlichen Hotspot angewiesen …
– Kommunikation: Dass Vortragende kurzfristig die Räume getauscht haben, da manche Sessions Bild UND Ton gebraucht haben, wurde mehr schlecht als recht bekannt gemacht.

Wie man sieht, habe ich eigentlich nur sehr wenig zu kritisieren, die positiven Punkte überwiegen für mich definitiv. Fazit: Ich freue mich auf den ContentDay 2015!

Ein Gedanke zu „ContentDay 2014: Meine Eindrücke

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