Sechs Monate Ironblogging

Die Überschrift sagt es eh schon: Dieser Beitrag ist ein kleines Resümee darüber, wie ich das vergangene halbe Jahr Ironblogging erlebt habe. Eigentlich erstaunlich, wie schnell diese sechs Monate vergangen sind … Ich erinnere mich noch ganz genau, wie skeptisch ich war, ob ich das wirklich ein ganzes Jahr durchziehen werde können. Warum? Weil ich eigentlich ein notorischer Faulpelz bin, was das Bloggen angeht. Ich schreibe zwar unheimlich gern, aber beim Wollen ist es in der Vergangenheit nur zu oft geblieben. Der innere Schweinehund, der mich mit schöner Regelmäßigkeit bei allen möglichen Dingen anbellt, hat auch hier mehr als einmal die Krallen nach mir ausgestreckt 😀 …

Ironblogger Steiermark

Warum es jetzt funktioniert, habe ich tatsächlich dem Ironblogging zu verdanken. Ich weiß noch, dass ich mir im Februar und im März gedacht habe, dass es irgendwie peinlich ist, gleich am Anfang Schulden zu machen und in den gemeinsamen Topf einzuzahlen. In der Zwischenzeit hat sich eine gewisse Routine eingeschlichen: Spätestens, wenn Freitag Nachmittag die freundliche Erinnerung des Iron Blogger Bot in meinem Posteingang landet, weiß ich, dass es jetzt Zeit ist, mich zwei Stunden (Jaaaa, solange kann ein Beitrag bei mir schon mal dauern, vor allem die langen Texte) hinzusetzen und mich auf einen neuen Beitrag zu konzentrieren. Ob es einem nun gefällt oder nicht: (Regelmäßiges) Bloggen ist manchmal einfach auch Arbeit und will erledigt werden!

Erstaunlich finde ich auch, dass es mir mittlerweile an Themen nicht mehr mangelt. Ganz im Gegenteil, seit gut sechs Wochen könnte ich pro Woche zwei Beiträge veröffentlichen … Und dazu muss ich nicht einmal mehr meine Notizen zu Themen aufgreifen, die ich quasi als eiserne Reserve auf Evernote gespeichert habe. Blogparaden, Ideen und Vorschläge kommen fast tagtäglich auf mich zu (Wobei ich es zugegebenermaßen wohl einfacher habe als manch themenspezifisches Blog, weil ich mich ja nicht festgelegt habe), da muss ich bereits darüber nachdenken, ob ich die Themen nun in einem Beitrag ausarbeiten will oder nicht (Blogparaden beispielsweise haben ja schließlich ein Ablaufdatum 😉 ).

Fazit: Wenn es so wie im Moment weitergeht, werden mir wohl auch die restlichen sechs Monate nicht schwerfallen – und dann bleibt für mich nur die Frage, ob ich auch nächstes Jahr wieder mitmachen werde (Falls ein nächstes Jahr geben wird?).

9 Gedanken zu „Sechs Monate Ironblogging

  1. schalgoch

    Hallo!

    Wer erfolgreich bloggen will, der/die braucht Disziplin. Strafe bezahlen, ist auch eine Variante. Meinen Blog gibt es seit zehn Jahren, mein selbst gestecktes Ziel war, zwei Blogeinträge pro Woche. Hat wunderbar geklappt.

    Gruss schlagloch

    Antwort
  2. Steirerblut und Himbeersaft

    Vermutlich ist Ironblogging tatsächlich eine gute Idee – ich hab unlängst auch einen Blogartikel „geschwänzt“ und hatte fast ein schlechtes Gewissen meinen Lesern gegenüber! 😉 Ich glaub, das muss ich mir mal in Ruhe ansehen! 🙂
    Liebe Grüße, Heike

    Antwort
  3. fachtutorium

    Haha – Blogartikel schwänzen, das ist gut! Hab ich auch schon öfter gemacht… jetzt liegen ein paar Draft-Leichen rum. Die ältesten hab ich letztens gekübelt.

    Antwort
    1. Henriette Autor

      Ein Grund mehr, warum ich immer versuche, die Anzahl meiner Entwürfe möglichst gering zu halten :D. Hab mich schon einmal dabei ertappt, dass das bei mir nicht funktioniert, wenn es zu viele werden. Entweder fehlt mir die Lust, den Text fertig zu schreiben oder das Thema ist nicht mehr aktuell oder oder …

      Antwort

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