15 Dinge, die man beim Bloggen lernt

Diese Woche ist nicht meine Woche, das muss ich jetzt mal ganz ehrlich sagen … Wenn der Montag aber auch schon mit Kreuzweh beginnt, schaltet man automatisch einen Gang runter :-/ . Ich konnte mich jetzt auch nicht so wirklich aufraffen, ein neues Thema in Ruhe auszuarbeiten, aber ich habe zumindest einen netten und motivierenden Artikel von Jessica Hagy bei Medium gefunden, der mich hoffentlich für die nächste Woche wieder mehr anspornen wird.

Bloggen

© KevinKing / pixabay.com

Vielleicht hilft er euch ja auch, wenn ihr einen Durchhänger habt? Ich habe mir mal die Mühe gemacht, ihn ins Deutsche zu übersetzen (Sollte euch dabei ein Fehler auffallen: ich bin keine gelernte Dolmetscherin und auch meine Englisch-Kenntnisse sind nicht perfekt 😉 ).

Jessica beschreibt 15 Dinge, die man beim Bloggen lernt (und sie sollte es wissen, da sie laut eigenen Angaben schon seit acht Jahren im Internet veröffentlicht):

1) Veröffentlicht euer Zeug einfach.
Jemand wird es mögen. Tatsache.

2) Es gibt dort draußen Leute, die dich verstehen.
Und deine Stimme wird irgendwie zu ihnen durchdringen und sie erreichen. Es ist verrückt.

3) Die Leute stehlen alles, was du veröffentlichst.
Na und? Du hast neue Ideen. Sie haben keine.

4) Fürchte dich nicht vor deiner eigenen Stimme.
Es ist die einzige, die du hast (außer du schreibst Belletristik).

5) Ganz gleich, was du sagst, jemand wird beleidigt sein.
Na und?

6) Schöpferische Angewohnheiten sind gut für den Geist.
Jeden Tag eine kleine Zeichnung zu erstellen, hilft mir beim Denken.

7) Es macht nichts, wenn es keiner liest.
Es fühlt sich einfach gut an, Ideen zu teilen, selbst wenn man niemand reagiert (Schau dir den Aufstieg von Twitter an).

8) Die Werkzeuge ändern sich, die Tätigkeiten nicht.
Die nächste große Plattform, der nächste Algorithmus etc. sind nur eine weitere Möglichkeit, um Leute anzusprechen, die dich verstehen.

9) Viele Leute können nicht sehr gut schreiben.
Versuche zwischen den Zeilen zu lesen und die Gefühle in ihren Texten zu entdecken. Das ist, was zählt.

10) Du musst dir Zeit nehmen, um Dinge zu erschaffen.
Und es ist es wert, diese Zeit zu bewahren.

11) Die meisten Menschen erstellen keine Inhalte, sie verteilen sie nur.
Daher sind alle Dinge, die du erschaffst, wertvoller als du denkst.

12) Die meisten Leute sind freundlich.
Im Internet gibt es weniger als 0,0005 % Perverse und Trolle.

13) Es gibt im Internet genügend Platz (und Geld) für alle.
Teile deine Ideen, Kontakte und Tipps – sei mit keinem davon zurückhaltend.

14) Du kannst wirklich erfolgreich sein, wenn du es zulässt.
Ich zeichne Grafiken aus beruflichen Gründen. Denk darüber nach, wie dumm das eigentlich ist.

15) Wenn du zweifelst, nimm’s locker.
Zu ernst zu sein, macht das Leben beim Arbeiten zu einem stressigen Spießrutenlauf.

Vielen Dank an Jessica, dass ich den Text übersetzen und noch einmal veröffentlichen durfte!

2 Gedanken zu „15 Dinge, die man beim Bloggen lernt

  1. Alexander Liebrecht

    Hi,
    sehr motivierende Zeilen, die ich hier eben gelesen habe. Ich bekomme auch nicht immer und nicht auf jeden Post von mir jegliches Feedback. Dennoch sind es meine Ideen und Gedanken, die ich zu Blog brachte. Irgendeinem wird es gefallen und erfahren habe ich, dass ich auf Internetblogger.de auch stille Leser, die niemals feedbacken, habe. Das ist auch ein gutes Gefühl und so wüsste ich, dass es jemand liest 🙂

    Zeit zum Bloggen brauche ich genug, denn sonst stehe ich unter Druck und wenn es ein Dauerzustand ist, mag ich gar nicht mehr bloggen. Auch muss man sich Zeit zum Entwickeln geben. Vor 5 Jahren hat man so und so gebloggt und heute sieht die Welt meistens auch anders aus.

    Ich habe es als Blogger und Schreiberling nach 10 Jahren des Bloggertums so erfasst, dass man miteinander kommunizieren sollte. Gemeinsam zu bloggen, macht mehr Spass. Selsbtverständlich ist es dein Blog und du kümmerst dich im Alleingang darum, aber so durchs Kommentieren, Feedback, jegliche Rückmeldungen bekommt man mehr Lust, auch eigene Artikelideen zu entwickeln. Das macht dann die eigene Schreibe etwas angenehmer.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s