Klein, aber fein: Das ResponsiveCamp

Vergangenes Wochenende war es wieder einmal so weit: Im Rahmen des Content Strategy Lehrgangs an der FH Joanneum gab es ein kleines Barcamp, dieses Mal zum Thema Responsive Design, Responsive Content bzw. Performance. Ein Thema, das gerade bei Webworkern aktuell sehr gefragt ist und mich durchaus ansprach, auch wenn ich mit Design derzeit weniger zu tun habe.

Da es im Vorfeld nicht allzu viel Werbung dafür gab und ich vom ResponsiveCamp Graz eigentlich nur zufällig erfahren hatte, überraschte es mich nicht, dass sich außer den Studierenden nur wenige zusätzliche Leute zusammengefunden hatten. Trotzdem tat das der Qualität des Barcamps keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

ResponsiveCamp 2

Die Vorstellungsrunde fand dieses Mal auf Englisch statt und ging dank unserer keinen Zahl recht zügig über die Bühne. Keith Andrews hatte gleich drei Themen vorbereitet, die er im Lauf des Nachmittags mit jeder Menge Beispiele im Gepäck anschaulich demonstrierte. Dazwischen erzählte Martin Höllinger über die Einstellung von Google zum Thema. Letzteres war mir nicht zwar nicht so neu, aber es macht immer wieder Spaß, Martin zuzuhören 🙂 .

ResponsiveCamp #1

Am interessantesten fand ich für mich persönlich das Thema Responsive Content, hier geht es nämlich nicht nur darum, das Design an die unterschiedlichen Geräte angepasst auszugeben, sondern – nona – auch den Inhalt. Also Texte, Bilder, Tabellen etc. anzupassen.

Auch hier zeigte Keith anschaulich, wie man mit CSS einzelne Inhalte unterschiedlich darstellen konnte. Texte beispielsweise kann man beispielsweise kürzer und knapper darstellen als unter anderen Umständen. Sicherlich gut und nützlich, da man ja bekanntlich auf einem Handy mit anderen Absichten sucht als auf einem Desktop, wo man mehr Zeit zum Lesen hat.

ResponsiveCamp 3

Das Prinzip von Responsive Design hängt sich allerdings daran auf, bei bestimmten Auflösungen bestimmte Designs zu zeigen und andere auszublenden. Wenn ich allerdings sagen wir drei verschiedene Inhalte für drei verschiedene Auflösungen habe und immer nur einen Teil zeige, frage ich mich schon, wie Google so etwas bewertet, wo es doch immer heißt, Google steht nicht auf versteckte Inhalte …

Die Frage konnte mir auf die Schnelle am Barcamp auch niemand beantworten, was mich in meiner Ansicht bestärkte, dass hier noch sehr viel auf Versuchsebene abläuft und dass es noch sehr wenige harte Fakten in Bezug auf das Thema gibt. Daraus ergibt sich aber auch: Es bleibt spannend, wie es mit dem Thema Responsiveness weitergeht – und ich bin mir ziemllich sicher, dass hier noch einiges auf uns zukommen wird. Das Thema Smartwatches fiel beispielsweise in diesem Kontext jetzt am Barcamp noch gar nicht – aber es wird sicherlich recht bald auf uns zukommen, denke ich 🙂 .

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