Vier Fragen zum BarCamp Graz 2015

Wenn euch die Überschrift bekannt vorkommt: Ja, die vier Fragen zum BarCamp gab es hier schon mal – aber in der Zwischenzeit ist ein Jahr vergangen und Robert hat mir vier neue Fragen geschickt :). Seine Antworten auf meine Fragen könnt ihr natürlich auch wieder auf seinem Blog lesen.

1. Gab es für dich zwischen dem Barcamp 2014 und 2015 einen Unterschied?

Du meinst abgesehen von der Tatsache, dass dieses Jahr das Ginko das Catering nicht mehr gemacht hat? Nee, Scherz beiseite 🙂 , es gab schon einige Unterschiede. Da war einmal das Coscamp der Content Strategy Studierenden, das dieses Mal neben dem normalen Barcamp auch noch stattfand.

Ebenfalls neu war das UXcamp, für das ich persönlich auch gern etwas mehr Zeit gehabt hätte, aber bei so vielen verschiedenen Camps und Themen muss man eine Wahl treffen, so schwer es auch fällt.

Vier Fragen

Was die Qualität des Barcamps betrifft, sehe ich sogar eine Verbesserung, denn in der Zwischenzeit kommt die Routine beim Orga-Team zum Tragen. Ich hatte ein, zweimal eine Frage – und bekam immer eine passende und hilfreiche Antwort.

Überhaupt wirkte das Team jetzt auf mich eingespielt, jeder wusste, worum er sich zu kümmern hatte und es klappte eigentlich alles bis auf ein paar Kleinigkeiten wie am Schnürchen (Nächstes Jahr vielleicht eine zweite Kaffeemaschine wäre nicht schlecht 😀 ).

2. Manchen empfanden die Gespräche zwischen den Sessions für bereichender und produktiert als die Sessions selbst (sogar bei Barcamps). Ging dir  auch so?

Ja und nein dürfte hier wohl für mich die richtige Antwort darstellen.

Ja, weil ich damit endlich mal die Gelegenheit hatte, mich mit einigen Leuten zu unterhalten, die ich mittlerweile – wenn überhaupt – nur noch am BarCamp treffe.

Nein, weil ich das Gefühl hatte, dass es dieses Jahr sehr viele Diskussionsrunden gab, bei denen zum Teil sehr engagiert diskutiert wurde. Und da waren auch jede Menge Leute dabei, mit denen ich sonst wohl kaum ins Gespräch gekommen wäre. Das beste Beispiel stellen hier für mich die beiden „Fandom“-Sessions dar – schon nach den ersten Sätzen fühlten sich hier alle einander verbunden, einfach dadurch, dass jeder für Film, Serie oder Buch schwärmte.

3. Das Barcamp Graz bewegt sich zwischen klassischen (relativ themenlosen) Barcamp und Themen-Barcamp (durch die einzelnen „Sub-Camps“). In welche Richtung sollte es 2016 deiner Meinung nach gehen?

Also, ehrlich gestanden empfinde ich das Grazer BarCamp nicht als themenlos. Das allererste Barcamp 2008 hätte ich noch als themenlos bezeichnet, aber seit 2010 gibt es eigentlich schon die Themen-Barcamps.

Was ich mir aber wirklich gut vorstellen könnte, wären mehr Sessions zum Thema Bloggen und Schreiben, weil hier offensichtlich Interesse da ist 🙂 . Und ich würde mich auch sehr freuen, wenn du Graz als aktiver Teilnehmer bei diesen Themen weiterhin erhalten bleibst, lieber Robert!

4. Drei Lernerfahrungen am Barcamp (ob in Session oder außerhalb)?

1) Die Kreativszene in Graz ist lebendig und aktiv wie nie zu vor 🙂 .
2) Was sich rund um Youtube abspielt, ist bemerkenswert (Stichwort Netzwerke).
3) Viel zu viele interessante Sessions liefen dieses Jahr parallel für mich – leider.

3 Gedanken zu „Vier Fragen zum BarCamp Graz 2015

  1. Pingback: 4 Fragen zum Barcamp Graz 2015 | Nur ein Blog

  2. Evy

    Ich kenne das Konzept gar nicht, aber… klingt gut! Man beantwortet Fragen doch immer anderes, weil sie nicht nur der Gegenstand, sondern auch die eigenen Perspektive ändert 😛

    Antwort
  3. Pingback: Vier Fragen zum BarCamp Graz 2017 | [Der:Die:Das] Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s