Die Re:publica für Daheimgebliebene

Jedes Jahr, wenn die ersten #rp-Hashtags in meiner Twitter-Timeline auftauchen, weiß ich, was die Stunde geschlagen hat: Es ist Re:publica Zeit 🙂 . Und jedes Jahr versammeln sich mittlerweile tausende Internet-Afficionados in Berlin, um drei Tage sich die unterschiedlichsten Panels zu allen möglichen Themen rund um Internet, Gesellschaft und Politik anzuschauen und miteinander darüber zu diskutieren …

Re:publica #1

Ich gehöre nicht dazu. Das liegt nicht daran, dass mich die Themen nicht interessieren, aber die Zeit habe ich meistens nicht, mitten unter der Woche drei Tage gut 700 km (Wie weit ist Graz – Berlin gleich nochmal?) in den Norden zu jetten.

Gott sei Dank tut die Re:publica allerdings mittlerweile einiges für uns Daheimgebliebene:

Der Twitter-Stream

Wer im Client die Suche auf den jeweiligen #rp-Hashtag (also #rp und Jahreszahl hintendran) einstellt, erhält in den drei Tagen der Veranstaltung einen permanenten Strom an Daten, der einen schon überfordern kann, wenn man ihn ungefiltert auf sich loslässt (Es lebe Tweetdeck mit seinen Spalten und Filter-Funktionen, sag ich nur 😉 ).

Der Youtube-Kanal

Der Youtube-Kanal der Re:publica stellt nachträglich viele Panel-Aufzeichnungen ins Netz. Meistens sogar so viele, dass man sich schon hinsetzen und überlegen muss, welche davon man sich wirklich anschauen möchte (Gott sei Dank kann man sich das ja markieren und in eine Playlist schieben, um sich das rauszupicken, was einen wirklich interessiert). Mittlerweile gibt es knapp 170 Videos von der diesjährigen Veranstaltung und es kommen noch immer welche dazu, wie ich gerade vorher gesehen habe …

Re:publica #3

Der Livestream

Alle Panels, die im ersten Raum STG1 abgehalten wurden, wurden live ins Netz gestreamt. Am ersten Tag gab es in der Früh einige Probleme mit der Verfügbarkeit der Website, dies wurde am Nachmittag allerdings besser. Ich hatte zwar nicht immer Zeit dafür, ließ den Stream allerdings mitlaufen, wenn es passte. Die Lautstärke ließ einige Male zu wünschen übrig, aber im Großen und Ganzen waren alle Vortragenden gut zu verstehen.

Der Re:ader

Auch dieses Jahr gab es den Re:publica Reader, ein E-Book in den Formaten ePub, mobi und PDF, das man sich bis 12:00 Uhr des Folgetages gratis herunterladen konnte. Darin ist von jedem Tag der Veranstaltung eine Beschreibung der besten Panels enthalten, die an dem jeweiligen Tag gehalten wurden. Aufgelockert durch einige Bilder, Videos, Tweets und einigen Zahlen zur beindruckenden Statistik, die die Re:publica mittlerweile aufweist.

Re:publica #2

Mein persönliches Highlight ist ehrlich gestanden mittlerweile der Reader, ich finde es unheimlich praktisch, mir auf diese Weise ein Bild zu machen, welche Panels Eindruck hinterlassen haben und welche nicht. Bei der Größe und dem Umfang des Programms fühle ich mich mittlerweile schon oft überfordert – da ist der Reader fast ein bisschen mein Rettungsanker 😀 .

Als zweites kommen bei mir die Videos, dann der Livestream und zuletzt Twitter. Twitter ist oft wegen der Menge der abgesetzten Tweets recht anstrengend, muss ich gestehen, aber es war wirklich bemerkenswert zu beobachten, wie rasch #rp15 dieses Jahr ein Trending Hashtag wurde – auch in Österreich 🙂 .

Wie schaut’s bei auch aus? Wart ihr dieses Jahr draußen? Wie habt ihr die Zeit erlebt?

Ein Gedanke zu „Die Re:publica für Daheimgebliebene

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