Der erfolgreichste Artikel auf meinem Blog

Irgendwie habe ich bei Blogparaden ein gewisses Talent, als letzter durch die „Ziellinie“ zu kommen 😀 … Aber egal, heute ist der letzte Tag und damit schaffe ich es gerade noch rechtzeitig teilzunehmen. Die Cloudworkers stellen nämlich die Frage, welche unsere erfolgreichsten Blogartikel waren. Und nachdem ich kein großer Statistik-Freak bin, nehme ich mir gewöhnlich nur wenig Zeit, meine Zahlen zu durchforsten.

neuer Blogartikel
© Pixabay

Kommen wir zu den Fragen:

1. Welcher eurer Blogartikel ist der beliebteste? (Bemessen an Zugriffszahlen, Kommentaren, Share´s, etc.)

WordPress ist hier ein bisschen halsstarrig, weil man den beliebtesten Artikel nicht über das gesamte Blogdasein hinweg herausfiltern kann … Trotzdem zeichnet sich bei mir ein Artikel ab, der sowohl 2014 als auch 2015 bisher die meisten Aufrufe verzeichnen konnte: Warum Instagram?

Den Artikel habe ich nach einer Diskussion mit einem Freund geschrieben, warum man auf diesem Netzwerk vertreten sollte, das erinnere ich mich noch gut. Gleichzeitig habe ich einiges über Instagram gelernt, was mir früher nicht bewusst war und das gesamte Wissen in diesen einen Artikel gestopft. Entsprechend lang ist er auch geworden 😀 . Ich vermute, dass diese Frage „Warum Instagram“ wohl auch für viele Suchende interessant ist, denn obwohl ich nicht mehr viele Suchbegriffe in der Statistik sehe, ist genau diese Formulierung mit Abstand auf Platz 1.

Die Plätze 2 und 3 gehen im Jahr 2014 und 2015 an unterschiedliche Artikel. 2015 waren bisher offensichtlich auch einige Leute an meinen Erfahrungen mit meinem Fitbit Flex interessiert bzw. wollten etwas über das Entspannen mit Häkeln wissen. 2014 waren dafür viele an Kunst wie ein Kaleidoskop bzw. an „Ich sehe tote Menschen“ interessiert (Gibt es noch immer so viele Sixth Sense-Fans? 😉 ).

2. Was denkt ihr, ist aus eurer Sicht der Grund, weshalb diese Artikel so erfolgreich wurden?

Okay, ich sehe gerade, dass ich jetzt bei der Beantwortung dieser Frage schon wieder ein wenig vorgegriffen habe, aber gut. Bezüglich Fitbit Flex und Häkeln könnte ich mir auch gut vorstellen, dass danach gesucht wurde. Gerade beim Fitbit, weil ich hier umgekehrt selbst schon nach Testberichten gesucht habe (Allerdings war das noch zu einer Zeit, wo ich es mir selbst kaufen wollte).

Bei den beiden anderen Beiträgen habe ich ehrlich gestanden keine Idee, warum gerade die so gut angekommen sind. Gerade beim Häkeln könnte ich mur gut vorstellen, dass es da bei Google haufenweise Konkurrenz gibt …

3. Was habt ihr dadurch gelernt bzw. für die Zukunft an Erfahrung mitgenommen?

Dieses Blog ist ja nicht mein erstes Blog, das dürfte einigen von euch sicher bekannt sein 🙂 . Allerdings ist es  das erste, dass ich dank A…tritt durchs Ironblogging tatsächlich regelmäßig mit Texten befülle. Jetzt nach gut eineinhalb Jahren zahlt sich das tatsächlich aus, habe ich den Eindruck, denn ich habe jetzt im Juni bereits mehr Aufrufe als das gesamte Jahr 2014. Eine Prognose wage ich zwar nicht (man weiß dank Google ja nie), aber wenn es sich weiter so entwickelt wie im Moment, dürften sich die Zahlen bestimmt verdoppeln bis Jahresende.

Für mich persönlich bedeutet das, das ich hier meinem Stil treu bleiben werde. Ich weiß, dieses Blog hat kein bestimmtes Thema (Ich nenne es für mich selbst immer ein bisschen zärtlich mein „Kraut & Rüben Blog“), aber ich mag es so. Vielleicht werde ich in Zukunft wieder mehr auf Nischen setzen, das wird die Zeit zeigen. Hier kann ich jedoch schreiben, worüber ich Lust habe, über das, was mir grad durch den Kopf geht und muss mir keine Gedanken machen, ob das thematisch hierher passt oder nicht 🙂 .

4. Was würdet ihr auf eurem Blog / in euren Blogartikeln definitiv nicht mehr machen?

Gute Frage. Ich habe bisher noch nicht so viel ausprobiert, als dass ich jetzt das Gefühl hätte, ich würde irgendetwas nicht mehr machen wollen. Ich habe dieses Blog eigentlich nicht einmal groß mit einem Plan gestartet, ich hatte eigentlich nur den Wunsch, bei den Ironbloggern mitzumachen und zu schauen, ob ich ein Jahr lang es tatsächlich schaffe, jede Woche zu einem Thema einen Beitrag zu schreiben.

Was ich allerdings jedem empfehlen würde, ist, sich bewusst zu machen, dass ein Blog Arbeit bedeutet, so sehr man es liebt und so gern schreibt. Es braucht Zeit, die man sich neben allem anderen nehmen muss, eine Idee, worüber man schreiben will und eine gewisse Hartnäckigkeit dranzubleiben, da einem der „Erfolg“ (wie auch immer man den schussendlich definiert) nicht in den Schoß fällt.

5. Welche drei Tipps würdet ihr jungen Bloggern mit auf den Weg geben, die ihr euch damals gewünscht hättet?

Tipp 1:
Wie schon oben gesagt: Auch wenn ein Hobby-Blog oft spontan entsteht, es schadet nicht, ein bisschen einen Plan zu machen, wenigstens die Rahmenbedingungen abzustecken. Worüber will man bloggen? Wie oft will man bloggen? Und wie motiviert man sich am besten, regelmäßig zu schreiben, auch wenn man gerade überhaupt nicht mag?

Tipp 2:
Unbedingt vorher testen, welche Plattform man nutzen möchte! Es gibt neben WordPress noch viele andere Möglichkeiten, auch wenn es das beliebteste System ist, fühlt sich nicht jeder damit wirklich wohl. Natürlich kann man auch später wechseln, es ist aber meistens mit einigem Aufwand verbunden, seine Texte und Bilder auf eine Plattform zu übertragen – vor allem wenn man sich mit den technischen Details nicht so auskennt.

Tipp 3:
Ein Blog ist nicht zuletzt auch ein interaktives Medium, wo man mit seinen Lesern in Kontakt treten sollte. Das bedeutet jetzt nicht, dass man jeden Kommentar beantworten muss, aber ich habe schon so oft Blogs gesehen, wo man gesehen hat, dass dem Autor nichts daran liegt, weil er nie antwortet. In diesem Fall muss ich leider sagen, derjenige hat nicht begriffen, worum es bei einem Blog eigentlich geht. Texte und Artikel schreiben und veröffentlichen kann jeder, aber ein Blog lebt durch die Kommunikation!

Ein Gedanke zu „Der erfolgreichste Artikel auf meinem Blog

  1. Pingback: Blogger Alphabet: S wie Statistik | [Der:Die:Das] Blog

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