Ideen zu Blogs

Vergangenen Dienstag entdeckte ich bei Roberts „Nur ein Blog“ einen Beitrag, nein, eigentlich einen Aufruf, neue Blogs zu starten: Neue Blogs braucht das Land, die Region, das Dorf oder du. Er verweist darin auf eine Artikelserie zum Thema bloggen, die Dominik Leiter auf seinem Blog gestartet hat: Macht neue Blogs!

Bloggen
© Pixabay

Beide Beiträge erinnerten mich daran, dass mir derzeit zwei Dinge zum Thema Bloggen schon länger durch den Kopf gehen. Die eine Idee fristet ihr Dasein eigentlich schon seit dem letzten Grazer Barcamp in meinem Hinterkopf, weil bei der Session zum Thema Bloggen so viele Fragen kamen …

Könntet ihr euch vorstellen, ein eigenes Barcamp für Blogger zu besuchen? Ich weiß nicht, ob der Bedarf wirklich da ist, als dass man den ganzen Tag dazu sprechen könnte, aber ich würde mich über ein paar Kommentare dazu freuen, ob euch so etwas interessieren würde 🙂 .

Idee Nummer 2 ist etwas jünger: Ich hatte die Idee zu einem neuen Nischen-Blog im Bereich Geocaching . Warum ich es aber immer noch nicht durchgezogen habe, ist die Tatsache, dass in meinem Hinterstübchen immer noch der Zweifel nagt, ob ich es regelmäßig genug mit Beitragen in dem Stil werde füllen können, den ich mir vorstelle.

Es sollte nämlich kein Blog werden, dass ich regelmäßig mit News, Tests oder ähnlichem füllen möchte, sondern es geht mir um die Geschichten, die Anekdoten, die Dinge, die einem bei diesem Hobby begegnen und die man auch Jahre später immer noch gerne jemandem erzählt, um zu erklären, warum einem Geocaching Spaß macht. Zwangsläufig kommt man aber natürlich nicht von jeder Suche mit einem so genialen Erlebnis nach Hause, dass man sich überhaupt daran erinnern will 😀 …

Was haltet ihr davon? Heute bitte ich um ein paar Meinungen!

10 Gedanken zu „Ideen zu Blogs

      1. Florian Born

        Meine GC-Zeiten sind leider schon eine Weile her und ich konnte mich in letzter Zeit nicht wirklich zum weitercachen motivieren ^^
        Außerdem ist Cachen in graz ja ganz was anderes als im provinzialen Kärnten 😉
        Dem ein oder anderen Gastbeitrag mit netter Anekdote, die mein hoher Vater mir so manchmal erzählt bin ich aber sicher nicht abgeneigt 😉

        Antwort
        1. Henriette Autor

          Alles klar, verstehe, aber danke für den Hinweis, Gastbeiträge sind bestimmt auch eine gute Idee :). Hab ich das außerdem richtig verstanden, du bist durch deinen Vater dazugekommen?

    1. Henriette Autor

      @Roman Ja, so hätte ich mir das vorgestellt – es am BCG16 aufzuhängen :). Das mit dem Befüllen – ja. Kenne aber keinen Blogger, dem das nicht so geht :D.

      Antwort
  1. Jan Theofel

    Was ein Blogger-Barcamp angeht, so gab es schon verschiedene unter anderem die BlogCamps in Zürich. Ansonsten würde ich überlegen, ob „Blogs“ heute nicht zu unspezifisch ist. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem FoodBloggerCamp was sehr spitz aufgestellt ist und trotzdem sehr gefragt ist. Aktuell befindet sich zudem ein ReiseBloggerCamp in Planung.

    Antwort
    1. Robert Lender

      Hallo Jan. Jedes zusätzliche Barcamp ist ein gutes Barcamp 🙂

      Natürlich ist der Begriff „Blog“ heutzutage sehr unspezifisch bzw. war es immer schon. Aber bei anderen Barcamps habe ich in Sessions (und außerhalb) immer wieder mit Menschen geredet, die sich generell über ihr BloggerInnendasein austauschen möchten, die mit dem bloggen beginnen möchten, die Schreibhemmungen haben, die rechtliche Fragen haben, die Blogsystem kennen lernen möchten, die über Bloggen und (Nicht-)Journalismus reden wollen,… Somit alles Themen, die gar nicht so spezifisch in einer speziellen BloggerInnennische verankert sind.

      So sehr ganz spezifische Barcamps spannend sind. So sehr würde ich gerne ein BlogBarcamp erleben, wo wir über unsere jeweiligen BlogGrenzen hinüber blicken und vielleicht voneinander lernen können.

      Außerdem wäre ein BlogBarcamp ein Barcamp für all diejenigen, die nicht so in einer Nische unterwegs sind. Vielleicht ist es dann auch ein Barcamp für diejenigen, die nicht auf den kommerziellen Erfolg ihres Blogs schauen, die es aus reiner Freude ohne Einkommen tun. Vielleicht – und das wäre mir recht – ist es doch eines, wo aus beiden „Lagern“ Menschen zusammenkommen und sich austauschen wollen. Vielleicht erleben wir dann die Grenzen eines solchen Austauschs oder auch nicht 🙂

      Kurz gesagt (auch an Henriette gerichtet) ich hätte gute Lust an einem allgemeinen Blog(gerInnen)Barcamp. Mag auch sein, weil ich sonst nicht wüsste wo ich mein eigenes BloggerInensein verankern sollte 😉 [AllerweltsBlogger?]

      Antwort
  2. Henriette Autor

    Lieber Robert, vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
    Du nimmst mir einige Gedanken aus dem Mund, die ich in diesem Zusammenhang auch schon hatte 🙂 . Ich denke ebenfalls, dass es wichtig ist, den Austausch zu fördern. Gerade in Zeiten, wo es so unterschiedliche Herangehensweisen ans Bloggen gibt, finde ich das wichtig, dass man auch ein bisschen über seinen (Blog)Tellerrand schauen sollte 🙂 . Und das gelingt meiner Meinung nach nur, wenn man sich nicht auf ein bestimmtes Thema festlegt, wenn es einfach um das Bloggen selbst gehen soll.

    Antwort

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