Blogger Alphabet: W wie WordPress

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Der Kalender verrät mir, dass der ursprünglich Titel dieses Beitrags „W wie WordPress, Blogger & Co.“ lautete. Es geht heute also um die verschiedenen Möglichkeiten bzw. Blogsysteme, die man zum Bloggen verwenden kann. In der Praxis bedeutet das für viele, entweder mit WordPress oder mit Blogger zu arbeiten. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, so ist das nicht! Wer sich noch nicht auf das Abenteuer „selbstgehostetes Blog“ einlassen möchte, kann neben WordPress als Plattform oder Blogger auch auf Anbieter wie Tumblr beispielsweise setzen. Aktiv sind auch noch twoday.net, blogger.de, blogigo.de oder blogg.de als Plattformen zum Bloggen, wenn es eine Alternative sein soll.

Bloggst du mit WordPress oder mit einer anderen Software?

Ich habe im Lauf der Zeit schon viele Plattformen ausprobiert, habe auch schon mehr als einmal WordPress in der selbstgehosteten Variante eingesetzt. WordPress ist für mich aber mittlerweile viel mehr als ein reines Blogsystem, ich nutze es auch, um ganz normale Websites damit laufen zu lassen.

Für das Blog hier habe ich mich aber für WordPress als Plattform entschieden, weil ich hier einfach nur schreiben möchte, ohne mich um Updates, Security und anderes zu kümmern. Ich verwende aber auch Blogger, weil es neben WordPress die zweite große Blogging-Plattform ist und ich sie etwas besser kennenlernen wollte :).

Warum hast du dich für oder gegen WordPress entschieden?

Ich mag WordPress. Ich benutze dieses System mittlerweile schon mehr als 10 Jahre, ich weiß noch sehr genau, dass ich meine ersten Gehversuche damit gemacht habe, als die Versionsnummer noch mit einer 1 angefangen hat … :D. Das bedeutet für mich aber nicht, nicht über den Tellerrand zu blicken und zu schauen, was denn sonst noch so verwendet wird.

Vergleicht man WordPress als Plattform und Blogger, haben beide Systeme natürlich ihre Vor- und Nachteile. Was einem dann mehr zusagt, hängt damit zusammen, was einem wichtig ist. Wer beispielsweise auf einer Plattform arbeiten, aber trotzdem im Template und im Design Änderungen machen möchte, sollte lieber zu Blogger gehen, auch wenn das Backend mittlerweile recht altbacken ist …

Wenn du WordPress nutzt: was schätzt du daran am meisten und was könnte besser sein?

WordPress ist mittlerweile sehr flexibel geworden und längst über sich hinausgewachsen, ein reines Blogsystem zu sein. Ich sehe tagtäglich mittlerweile sehr viele Seiten, die es als CMS verwenden. Und wenn man sich erst einmal eingearbeitet hat, ist es meiner Meinung nach relativ leicht und intuitiv zu bedienen.

Mit Plugins kann man vor allem bei einer selbstgehosteten Variante sich wirklich das System zusammenbauen, das man verwenden will. Gleichzeitig sehe ich die Plugins aber auch als die größte Schwäche des Systems, denn es ist kein Geheimnis, dass die Seite immer langsamer wird, je mehr Plugins man einsetzt. Gleichzeitig öffnet jedes Plugin potenziell die Seite ein Stück mehr für Angreifer, wenn es nicht ordentlich programmiert ist. Sicherheit ist in meinen Augen daher das Thema Nummer eins, wenn man auf ein selbstgehostetes WordPress setzt – Sicherheit und Backups!

Welches sind deine Lieblingsplugins, die in keiner WordPress-Installation fehlen dürfen?

Egal wie man zu Jetpack steht: Es bringt ziemliche Funktionen mit, die auf einem modernen Blog nicht fehlen dürfen. Es erspart einem damit außerdem, viele einzelne Plugins für bestimmte Funktionen installieren zu müssen. Gut und nützlich finde ich auch cforms, wenn man mehr als ein Standard-Kontaktformular braucht, WPTouch für ein mobiles Theme, wenn die Seite nicht responsive ist, Yoasts SEO-Plugin für die Textoptimierung (wobei die SEO-Tipps des Plugins nicht sklavisch befolgt werden sollten!), Yet another Related Posts, wenn man artverwandte Beiträge unterhalb des Beitrags anzeigen möchte (So wie hier, aber wp.com bringt das automatisch mit) und ein Plugin für die Optimierung des Caches (Da gibt es gleich mehrere wie WP Super Cache oder W3 Total Cache).

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3 Gedanken zu „Blogger Alphabet: W wie WordPress

  1. Hans

    Hallo Henriette,
    wenn man seinen Fokus aufs Schreiben an sich legt, dann ist man mit der Hosting-Variante ganz gut bedient. Man ist natürlich eingeschränkt, muss sich aber eben nicht um die Technik und die Sicherheit kümmern.Ich hab das anfangs auch genutzt. Meine ersten Schritte bin ich mit kulando gegangen.

    Mit den Plugins ist das sone Sache. Toll, einfach zu handeln, aber man muss (wie du ja auch sagst) auch aufpassen, dass man es nicht übertreibt. Sowohl wegen der Perfomance, als auch der Sicherheit. Ich möchte nicht mehr aufs selber aufsetzen verzichten, weil ich gern mein „eigener Herr“ bin. Ich hab mal nach Alternativen geschaut, aber nichts gefunden, was für mich in Frage käme.

    Antwort
  2. Alexander Liebrecht

    Hallo Henriette,
    cooles Thema hast du dir hier herausgesucht und meine Haltung tendiert meistens gegen „selbstgehostet“. Aber selbstverständlich, was für mich ist, habe ich auch bei Jimdo und Blogger.com ein Blog. Doch auf allen Hochzeiten kann auch ich nicht tanzen. Daher versuche ich nur weniger Blog-Projekte etwas regelmässiger zu beposten. Blogger.com-Dashboard hatte auch nie ein Upgrade bekommen, soweit ich mich entsinnen kann. Es ist alles so nach Jahren geblieben und warum Google da dem eigenen Blog-Dienst nicht ein Dashboard-Upgrade spendiert, wie sie es neulich bei Adsense machte, kann ich dir nicht sagen.

    Beim selbstgehosteten WordPress habe ich alles, was ich zum Bloggen so brauche und mehr geht nicht 🙂 Sicherlich kann ein jedes Blog gut rausgebracht werden, da spielt es keine Rolle, wo du bloggst. Auch wenn manche Leser meinten mal, dass Blogger.com-Blogposts bei Google schlechter ranken würden. Wenn das dein einziges Blog ist und du darauf mehrmals die Woche ordentliche Themen verbloggst, dann kann es was werden.

    Plugins setze ich auf dem Hauptblog Internetblogger.de reichlich ein, aber nicht mehr als 40. Das wäre derzeit die Obergrenze und das Blog muss noch einigermassen gut laden. Das ist tatsächlich so, dass zu viele Plugins alles nur noch schlimmer machen können. Da sind wir uns alle in dem einig.

    Eben habe ich diesen Post als Tweet abgesetzt und auch bei dem Gefällt mir Button habe ich etwas gemacht.

    Antwort
  3. Pingback: Feedback Samstag You-big-blog.net und 5 Kommentare woanders

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