Blogger Alphabet: Y wie YouTube

bloggeralphabet

Das Y beim Bloggeralphabet widmet sich dieses Mal YouTube. Wir blicken also ein bisschen über den Tellerrand :). Persönlich habe ich ein etwas gespaltenes Verhältnis dazu, da mir die Faszination für den Kult um bestimmte YouTube-Stars völlig abgeht … Ich konnte mich auch nie mit dem wahllosen Konsum von Videos auf YouTube anfreunden. Videos anzuschauen, kostet Zeit, und die nehme ich mir nur, wenn ich mir von dem Video ganz konkret einen Nutzen verspreche, egal ob es Unterhaltung oder Information betrifft.

Gibt es YouTuber, die du regelmäßig verfolgst?

Nein. Ich habe es immer wieder mal versucht, aber ich habe noch keinen Vlogger gefunden, dessen Beiträge ich mir über längere Zeit wirklich gern angeschaut habe. Wenn ich sehe, wie manche Leute vor der Kamera agieren, passiert eher das Gegenteil: Ich schalte genervt ab … Aber man soll ja bekanntlich niemals nie sagen: Vielleicht ist mir einfach der richtige Vlogger noch nicht begegnet?

Nutzt du YouTube, um dir Tutorials rund ums Bloggen anzusehen?

Das passiert auch eher selten. Im weitesten Sinn wohl dann, wenn ich wissen möchte, wie ein bestimmter Aspekt des Bloggens erklärt wird. Nachdem YouTube aber nicht umsonst als die zweitgrößte Suchmaschine der Welt bezeichnet wird, schaue ich mir gern Tutorials zu anderen Themen an, wenn ich mir von ihnen die Lösung eines Problems verspreche.

Findest du, dass sich Bloggen und Vloggen vergleichen lassen?

Wenn man sich an einem Versuch zwischen Äpfeln und Birnen versuchen will – nur zu :). Text und Video können sich meiner Meinung nach großartig ergänzen, aber im Grunde sind sie zwei verschiedene Medien. Ähnlichkeiten sehe ich eher in den Themen, die Blogger und Vlogger mit ihren Beiträgen behandeln können.

Bist du vielleicht sogar selber Vlogger oder hast schon mal mit Videos auf deinem regulären Blog gearbeitet? Wie war die Resonanz?

Ich habe mich in der Vergangenheit ein-, zweimal daran versucht, Videos mit dem Handy aufzunehmen. Im Vergleich zu einem Blogartikel geht bei mir aber locker das Dreifache der Zeit drauf, bis ein Video fertig ist. Wobei das Filmen nicht mal so schlimm war … Die Nachbearbeitung und der Upload auf Youtube sind die Zeitfresser, sodass ich für mich persönlich beschlossen habe, dass mir das neben der Arbeit einfach zu aufwendig ist.

Wie die Resonanz ausgefallen ist, weiß ich übrigens nicht mehr. Hoch war sie nicht, glaube ich.  Es war für mich damals aber eher ein Versuch, ein Ausprobieren, weil ich neugierig war, wie gut die Kamera des Handys tatsächlich für solche Projekte ist.

Wenn du selber Videos produzierst, wie sieht es mit dem Zeitaufwand verglichen mit Blogposts aus?

Ups, jetzt hab ich ja schon wieder mal ein bisschen vorgegriffen. Aber wenn ich mit zwei Stunden für einen Blogartikel rechne (wenn er Recherche fordert etc.), brauche ich bestimmt sechs Stunden für ein Video. Das Aufnehmen nimmt dabei den kleineren Anteil ein, aber das Bearbeiten und Rendern braucht deutlich mehr Zeit (Mein innerer Perfektionist macht sich gerade beim Schneiden immer bemerkbar). Und da meine Internetleitung nicht die schnellste ist, frisst auch das Hochladen rasend viel Zeit. Deswegen mache ich das nur noch in Ausnahmefällen, wenn ich einen Mehrwert zu einem Blogartikel bieten will.

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