Ironblogging und 2016 ade

2016 ist in ein paar Stunden Geschichte. Es geht aber nicht nur dieses Jahr zu Ende, nein, es finden auch zwei Jahre Ironblogging ein Ende. Ich habe diesen Entschluss eigentlich schon vor ein paar Wochen gefasst, mich dann aber entschieden, erst mit Jahresende wirklich einen Schlussstrich zu ziehen. Thomas Renger weiß Bescheid, mein Blog sollte dann ab 2017 unter den Ausgeschiedenen auftauchen … Das bedeutet aber nicht, dass ich hier generell mit dem Bloggen aufhöre, keine Angst 😉 .

Die Gründe für den Ausstieg

Ich schätze, ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum ich nach fast genau zwei Jahren aussteige. Das Datum war eigentlich gar nicht so bewusst gewählt, aber ich wollte mir etwas Zeit geben, diesen Entschluss zu überdenken. Allerdings hat sich daran nichts geändert. Warum ich aufhöre, hängt damit zusammen, dass ich das Gefühl habe, in den letzten Monaten zu viele „Füllbeiträge“ geschrieben zu haben … Also Beiträge, die unter anderen Umständen vielleicht gar nicht entstanden wären, wenn nicht im Hintergrund die wöchentliche Deadline gewesen wäre :D.

Versteht mich nicht falsch, ich finde die Idee des Ironblogging noch immer sehr, sehr gut, aber für mich persönlich ist es mittlerweile nicht mehr der richtige Ansatz. Ich möchte bloggen, aber ich möchte auch das Gefühl haben, dass ich dabei etwas zu sagen habe. Wenn das in Zukunft nur noch alle 14 Tage der Fall sein wird, dann ist es eben so. Ehrlich gestanden glaube ich aber nicht, dass es so weit kommen wird, denn Anne von Blogdings (ehemals Neontrauma) plant auch für nächstes Jahr wieder ein Projekt. Auf ihrer Seite „vom Landleben“ gibt es das #fotoprojekt17. Mehr Infos findet ihr hier.

Das Arbeiten mit einem Blogplan

Ein weiterer Grund, warum ich das Gefühl habe, dass ich das Ironblogging nicht mehr unbedingt brauche, ist die Tatsache, dass ich in der Zwischenzeit mit einem Blogplan arbeite (Trello habe ich euch dafür ja schon einmal vorgestellt). Dies hilft mir schon sehr dabei, den Überblick zu behalten und ganz gezielt zu entscheiden, wann welcher Beitrag wo online geht.

Ich bin zwar trotz Planung schon ins Schleudern geraten, aber es ist deutlich besser als früher geworden. Ja, es ist aufwendiger und zeitintensiver, weil man diesen Plan eben auch pflegen muss, aber es ist mir wirklich eine wirksame Stütze. Ich habe meine Ideen im Blick, ich kann entscheiden, was ich wann ausarbeite.

Ideen für 2017

Annes neues Blogprojekt habe ich schon erwähnt. Für nächstes Jahr spiele ich aber auch mit dem Gedanken, generell Texte und Beiträge von anderen Blogs vorzustellen, wenn ich sie gut finde. Ich habe diese Idee auf einem anderen Blog gesehen und möchte sie gern für mich adaptieren. Darüber hinaus möchte ich auch wieder mehr Sach- und Fachbücher vorstellen, wenn es passt. Ich habe nämlich schon recht lange zwei Bücher zuhause liegen (Ein drittes hat mich noch vor Weihnachten erreicht), die ich gern lesen und dann hier besprechen möchte.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch ins Jahr 2017!

4 Gedanken zu „Ironblogging und 2016 ade

  1. Alexander Liebrecht

    Hi Henriette,
    ja, du bist auf meiner wöchentlichen Kommentare-Runde fast immer auserwählt. Ja, macht nichts, dass du beim IronBlogging draussen bist. Jetzt kannst du es walten lassen, wie du möchtest und dir die Themen aussuchen, welche du hier am liebsten hättest. Für mich persönlich kämen solche Aktionen wie IronBlogging eher nicht in Frage, weil ich – ich gebe gerne zu – manchmal spontan blogge. Ein Thema ist gereift zum Publizieren und ich verblogge es dann zeitnah. In den letzten 10 Jahren meiner Bloggerei klappte dieses Verhalten bisher nicht schlecht und das Blog füllt sich weiterhin mit zahlreichen Inhalten zu CMS, Bloggen, Software und Co.

    Die Anne seitens Neontrauma hat auch schon etwas Neues, wie ich hier lesen kann und so hast du wieder neuen Input für das Blog. Ich lese bei dir immer wieder gerne mit, weil es meine Themen sind, für die ich nicht aufhöre, mich zu interessieren.

    Ob du nun in 2017 alle zwei Wochen etwas zu Blog bringst, liegt nur an dir, denke ich mir mal. Musst du schauen, wie du das handhaben willst. Ich kommentiere alle 5-10 Tage woanders und hier ist immer etwas Neues da. Daher gewöhne ich mich langsam daran und an diese Artikelfrequenz.

    Schliesslich wünsche ich dir weniger Stress, wobei auch immer und einfach Spass am Bloggen in 2017. Ich muss jetzt unbedingt einen zweiten Blogpost kommentieren 🙂 Heute gehören dir auch zwei neue Vernetzungen, weil es auch meine neue Kommentare-Runde ist!

    Antwort
    1. Henriette Autor

      Ich muss meinen neuen Rhythmus erst einmal finden, das wird sehr stark davon abhängen, wie viele Ideen ich sammle. Ein paar davon habe ich schon recht lange liegen, brauchen aber mehr Zeit zum Ausarbeiten (Ein Buch will ja schließlich erst einmal gelesen werden, ehe ich es vorstellen kann). Andere Dinge werden mir wahrscheinlich leichter von der Hand gehen. Spaß am Bloggen ist sowieso das wichtigste, anders geht es nicht ;).

      Liebe Grüße
      Henriette

      PS: Deinen Kommentar-Link habe ich deinem Wunsch gemäß geändert!

      Antwort
      1. Alexander Liebrecht

        Vielen Dank für deine Rückmeldung, ging recht schnell. Danke auch für die Linkänderung. Also ja, selbstverständlich dauert es eine Weile, bis ein Buch gelesen wurde. Du hast ja genug Zeit dafür, denke ich mir mal, ohne deine Freizeit zu kennen.

        Ich kann auch nur in der Freizeit bloggen und Spass muss es auch machen. Da gebe ich dir Recht. Ansonsten klappt gar nichts in der eigenen Bloggerei.

        Antwort
  2. Pingback: Blog-Kommentare-Runde You-big-blog-net Sonntag

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