Vier Fragen zum BarCamp Graz 2017

Das Grazer BarCamp 2017 ist Geschichte. Wieder einmal. Was folgt daraus? Genau, unsere kleinen gegenseitigen „Interviews“ sind wieder fällig 🙂 . Die früheren Antworten aus 2014, 2015 und 2016 sind entsprechend verlinkt, falls es euch interessiert.

Auch wenn Robert in diesem Jahr nicht dabei war und es außerdem aus verschiedenen Gründen kein BlogCamp gab, dachten wir uns, wir stellen uns wieder gegenseitig vier neue Fragen … Roberts Antworten auf meine Fragen findet ihr deswegen wie immer auf seinem Blog.

barcamp-graz

Du hast einen Sticker „be different“ gepostet. Wie unterschiedlich kann man denn auf dem Barcamp Graz sein?

Bevor ich die Frage beantworte: Robert spielt hier auf einen der Tweets an, die ich während des Barcamp-Samstags gepostet hatte … Der Spruch klebte übrigens an einer Treppenstufe 🙂 .

Als ich das Bild aufgenommen habe, ist das sehr spontan geschehen. Wenn ich jetzt aber darüber so nachdenke, ist „Be different“ eigentlich die Basis eines erfolgreichen Barcamps. Wenn ich hierher komme, erwarte ich mir einfach etwas, was die gewohnten Konferenz-Tretmühlen verlässt, etwas, was andere Wege geht als die, die man kennt.

Und auch wenn ich dieses Mal nur einen Tag dabei war und die meiste Zeit entweder im Main-Room oder am Welcome-Desk verbracht habe, hatte ich trotzdem das Gefühl, dass dieser „Spirit“ nach wie vor vorhanden ist.

Ich hatte den Eindruck, 2017 war das Barcamp etwas organisierter und es gab auch mehr Videos zwischendurch. Kannst du meinen Eindruck bestätigen?

Das könnte schon sein 🙂 . Die Kern-Orga hat sich nämlich im Herbst neu aufgestellt. Offizielle „Chefin“, weil Vereinsobfrau, ist jetzt Anna, Jürgen hat die Position abgegeben. Videos gab es dieses Jahr einige, wobei ich nicht alle gesehen habe … Die meisten wurden meinem Gefühl nach aber nur auf der Facebook-Seite des Barcamps gepostet, nicht auf anderen Plattformen. Das habe ich selbst etwas merkwürdig gefunden, gerade die Videos hätten sich bestimmt auch auf dem Blog gut gemacht.

Twitter war nicht gerade überlaufen von informativen Tweets über die Sessions. Woran lag das aus deiner Sicht?

Ich gebe zu, ich habe dieses Jahr selbst eher wenig getwittert, es war aber auch nicht immer Zeit dazu … Ich verstehe aber sehr gut, was du meinst. Sonntag Abend hat mich nämlich schon interessiert, was ich verpasst habe, da hatte ich selbst das Gefühl, dass eher wenig Tweets geschrieben wurden. Allerdings war der Sonntag dieses Jahr auch schon etwas früher zu Ende als in den letzten Jahren (zumindest war es so geplant, ich kann es ja nicht beurteilen, weil ich nicht dabei war).

Was den Samstag angeht: An zwei Sessions konnte ich immerhin teilnehmen, da ist mir aber auch aufgefallen, dass wenig mit dem Handy „gespielt“ wurde. Die beiden Runden waren auch eher klein (acht bis zehn Teilnehmer), da konzentrierten sich die meisten dabei wirklich aufs Gespräch …

Irgendwo las ich, dass Barcamps langsam die Themen ausgehen bzw. alles wiederholt. Würdest du das vom Barcamp Graz 2017 behaupten wollen?

Lustig, dass du ausgerechnet DIESE Frage stellst, denn ich hatte am Barcamp auch ein ganz ähnliches Gespräch mit jemandem 😀 … Ich halte das aber für eine logische Entwicklung, denn nicht jedes Jahr sind wirklich neue Themen vorhanden. Und ich schätze, es ist auch abhängig von den Camps, denn bei den IT-lastigen Camps gibt es bestimmt mehr Veränderungen als bei anderen.

#fandomsunite war beispielsweise dieses Jahr auch nicht neu, aber trotzdem bin ich hingegangen, weil ich sehen wollte, ob man dem Thema nicht etwas Neues abgewinnen konnte. Und vielleicht wird es ja eines Tages doch noch ein NerdCamp geben, wer weiß 😀 …

4 Gedanken zu „Vier Fragen zum BarCamp Graz 2017

  1. Pingback: 4 Fragen zum Barcamp Graz 2017 | Nur ein Blog

  2. Robert Lender

    Danke für deine Antworten. Ich glaube trotzdem, dass auch ein klassisches Barcamp noch viele Themen hätte. Vielleicht gerade die Nischen, die sich bei klassischen Tagungen niemand so genau anschaut, die Themen die „unsexy“ sind,… Aber es hängt wie immer von den Teilnehmenden und Teilgebenden ab, was kommt – vielleicht auch, was man sich traut vorzuschlagen.

    Mein Beitrag wird ja bald ganz oben verlinkt 🙂 Aber hier nochmals geschrieben. Würde mich freuen, wenn es ein Barcamp 2018 in Graz geben würde. Wieder mit uns beiden und einem BlogCamp 🙂

    Antwort
    1. Henriette Autor

      Ich glaube auch, dass man durchaus ein- und dasselbe Thema aus verschiedenen Blickwinkeln (erneut) aufgreifen kann. Wie du schon sagst: Es hängt immer davon ab, was man draus macht und wie man es angeht :).

      Liebe Grüße
      Henriette

      Antwort
  3. datenraume.de

    Hallo Henriette! Ich möchte mich herzlich für diesen Beitrag bedanken. Sie haben mir eine neue Aussichten gezeigt. Danke sehr!

    Antwort

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