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Vier Fragen zum BarCamp Graz 2017

Das Grazer BarCamp 2017 ist Geschichte. Wieder einmal. Was folgt daraus? Genau, unsere kleinen gegenseitigen „Interviews“ sind wieder fällig 🙂 . Die früheren Antworten aus 2014, 2015 und 2016 sind entsprechend verlinkt, falls es euch interessiert.

Auch wenn Robert in diesem Jahr nicht dabei war und es außerdem aus verschiedenen Gründen kein BlogCamp gab, dachten wir uns, wir stellen uns wieder gegenseitig vier neue Fragen … Roberts Antworten auf meine Fragen findet ihr deswegen wie immer auf seinem Blog.

barcamp-graz

Du hast einen Sticker „be different“ gepostet. Wie unterschiedlich kann man denn auf dem Barcamp Graz sein?

Bevor ich die Frage beantworte: Robert spielt hier auf einen der Tweets an, die ich während des Barcamp-Samstags gepostet hatte … Der Spruch klebte übrigens an einer Treppenstufe 🙂 .

Als ich das Bild aufgenommen habe, ist das sehr spontan geschehen. Wenn ich jetzt aber darüber so nachdenke, ist „Be different“ eigentlich die Basis eines erfolgreichen Barcamps. Wenn ich hierher komme, erwarte ich mir einfach etwas, was die gewohnten Konferenz-Tretmühlen verlässt, etwas, was andere Wege geht als die, die man kennt.

Und auch wenn ich dieses Mal nur einen Tag dabei war und die meiste Zeit entweder im Main-Room oder am Welcome-Desk verbracht habe, hatte ich trotzdem das Gefühl, dass dieser „Spirit“ nach wie vor vorhanden ist.

Ich hatte den Eindruck, 2017 war das Barcamp etwas organisierter und es gab auch mehr Videos zwischendurch. Kannst du meinen Eindruck bestätigen?

Das könnte schon sein 🙂 . Die Kern-Orga hat sich nämlich im Herbst neu aufgestellt. Offizielle „Chefin“, weil Vereinsobfrau, ist jetzt Anna, Jürgen hat die Position abgegeben. Videos gab es dieses Jahr einige, wobei ich nicht alle gesehen habe … Die meisten wurden meinem Gefühl nach aber nur auf der Facebook-Seite des Barcamps gepostet, nicht auf anderen Plattformen. Das habe ich selbst etwas merkwürdig gefunden, gerade die Videos hätten sich bestimmt auch auf dem Blog gut gemacht.

Twitter war nicht gerade überlaufen von informativen Tweets über die Sessions. Woran lag das aus deiner Sicht?

Ich gebe zu, ich habe dieses Jahr selbst eher wenig getwittert, es war aber auch nicht immer Zeit dazu … Ich verstehe aber sehr gut, was du meinst. Sonntag Abend hat mich nämlich schon interessiert, was ich verpasst habe, da hatte ich selbst das Gefühl, dass eher wenig Tweets geschrieben wurden. Allerdings war der Sonntag dieses Jahr auch schon etwas früher zu Ende als in den letzten Jahren (zumindest war es so geplant, ich kann es ja nicht beurteilen, weil ich nicht dabei war).

Was den Samstag angeht: An zwei Sessions konnte ich immerhin teilnehmen, da ist mir aber auch aufgefallen, dass wenig mit dem Handy „gespielt“ wurde. Die beiden Runden waren auch eher klein (acht bis zehn Teilnehmer), da konzentrierten sich die meisten dabei wirklich aufs Gespräch …

Irgendwo las ich, dass Barcamps langsam die Themen ausgehen bzw. alles wiederholt. Würdest du das vom Barcamp Graz 2017 behaupten wollen?

Lustig, dass du ausgerechnet DIESE Frage stellst, denn ich hatte am Barcamp auch ein ganz ähnliches Gespräch mit jemandem 😀 … Ich halte das aber für eine logische Entwicklung, denn nicht jedes Jahr sind wirklich neue Themen vorhanden. Und ich schätze, es ist auch abhängig von den Camps, denn bei den IT-lastigen Camps gibt es bestimmt mehr Veränderungen als bei anderen.

#fandomsunite war beispielsweise dieses Jahr auch nicht neu, aber trotzdem bin ich hingegangen, weil ich sehen wollte, ob man dem Thema nicht etwas Neues abgewinnen konnte. Und vielleicht wird es ja eines Tages doch noch ein NerdCamp geben, wer weiß 😀 …

Kategorien, Schlagwörter und Labels ausmisten

Der April ist bei mir meistens die Zeit, wo ich Frühjahrsputz mache bzw. ausmiste. Damit meine ich aber nicht nur meinen Kleiderschrank bzw. meine vier Wände, sondern auch das Blog. Konkret spiele ich hier auf meine verwendeten Schlagwörter an. Im englischsprachigen Raum bezeichnet man die auch als Tags, aber diesen Ausdruck verwende ich mittlerweile nicht mehr so gerne. Warum verrate ich euch etwas später.

Der Schlagwörter-Dschungel

Ich weiß ja nicht, wie es euch beim Bloggen geht, aber je länger ein Blog bei mir online ist, desto mehr häufen sich bei mir Schlagwörter, die ich nicht mehr als einmal verwendet habe oder die ich gar nicht mehr verwende (Passiert beispielsweise, wenn ich Blogartikel bearbeite und dann die Schlagwörter beim Beitrag entferne). WordPress entfernt diese Schlagwörter nicht automatisch, im Gegenteil. Sie landen in der Liste mit Schlagwörtern, werden aber mit keinem Beitrag mehr in Verbindung gebracht (Der Zähler steht also auf Null).

Der Sinn des Ausmistens

Zurück zur Frage: Warum Schlagwörter ausmisten? WordPress verwendet Schlagwörter (und auch Kategorien), um Blogs thematisch einzuteilen. Sowohl für Kategorien als auch für Schlagwörter entstehen eigene Seiten, in deren Web-Adresse die Kategorie bzw. das Schlagwort auftaucht. Am besten sieht man das bei den ähnlichen Beiträgen, die unter jedem Beitrag auftauchen. Je besser man seine Kategorien und Schlagwörter also „einstellt“, desto bessere Vorschläge kann WordPress am Ende der Seite machen.

Ähnliche Artikel

Wenn allerdings bestimmte Schlagwörter nur ein einziges Mal oder gar nicht verwendet werden, läuft dieses System ins Leere. Was soll WordPress auch vorschlagen, wenn es keine weiteren passenden Artikel gibt? Das ist für mich ein Grund, immer wieder mal die Liste mit Schlagwörtern durchzusehen und die Schlagwörter zu entfernen, die nicht mehr oder nur noch wenig verwendet werden.

Warum miste ich nur Schlagwörter aus?

Das hängt damit zusammen, dass ich schon vor recht langer Zeit angefangen habe, mich an die ungeschriebene Regel zu halten, nur wenige Kategorien, aber viele dazu passende Schlagwörter zu verwenden. Kategorien stellen so etwas wie einen Oberbegriff dar, während Schlagwörter den einzelnen Artikel etwas genauer beschreiben. Eine genauere und detailliertere Erklärung findet ihr übrigens bei Hootproof, falls ihr euch da vertiefen wollt.

Schlagwörter vs. Tags

Schlagwörter und Tags sind eigentlich das gleiche. Das merkt man spätestens, wenn man irgendwo ein englischsprachiges WordPress sieht. Das Dumme im Deutschen ist nur, dass sich der Begriff „TAG“ in der Zwischenzeit auch für das gute, alte Blogstöckchen durchgesetzt hat, das unter diesem neuen Namen nach wie vor von Blog zu Blog weitergereicht wird.

Viele junge Blogger können sogar mit dem Begriff „Stöckchen“ gar nichts mehr anfangen, weswegen ich dazu übergegangen bin, statt Tag Schlagwort bzw. statt Stöckchen TAG zu schreiben (Die Großschreibung ist Absicht, um die Ähnlichkeit zum Tag- und Nachtproblem im Deutschen zu unterbinden).

Und was sind Labels?

Labels sind eigentlich nur ein anderer Name für Schlagwörter. Wer auf der Plattform Blogger zuhause ist, ist mit dem Ausdruck wahrscheinlich sogar vertrauter als mit Kategorien oder Schlagwörtern, weil es auf Blogger schlicht und einfach diese Unterteilung nicht gibt. Dort gibt es eben nur Labels – und nicht mehr. Das Prinzip ist aber dasselbe wie bei WordPress, denn man kann mit ihnen den einzelnen Artikeln Themen zuweisen.

Da es bei Blogger allerdings keine Kategorien gibt, sollte man hier meiner Meinung nach noch genauer darauf achten, welche Schlagwörter man den Artikeln zuweist. Sonst kann das schnell dazu führen, dass man 200 oder mehr Labels vergeben hat …

Warum aufpassen bei der Menge der Schlagwörter?

Jeder kann grundsätzlich so viele Schlagwörter vergeben, wie er möchte. Weder WordPress noch Blogger setzen hier Grenzen. Aber habt ihr schon mal Blogs besucht, die in der Seitenleiste die sogenannte Tag Cloud anzeigen? Eigentlich soll das ja helfen, dass Besucher rascher erfassen können, worüber ein Blogger schreibt.

Wenn in dieser Wolke aber erst einmal mehr als 50 Begriffe aufscheinen, ist das Ergebnis genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen wollte. Ich jedenfalls schaue mir solche aufgeblähten Wolken jedenfalls nicht mehr an, weil das mehr zu meiner Verwirrung als zu meiner Orientierung auf einem Blog beiträgt.

Buchvorstellung: Cathrin Tusche – Das Google Analytics-Buch

Ich habe ja zu Jahresbeginn angekündigt, dass ich hier nun vermehrt Sachbücher vorstellen werde. Den Anfang macht „Das Google Analytics-Buch“ von Cathrin Tusche, das die Autorin mir nach einem sehr netten Austausch zu einer genaueren Begutachtung überlassen hat. Auch auf diesem Weg vielen Dank dafür!

Das Google Analytics-Buch

Erster Eindruck

Im Verhältnis zu anderen Sachbüchern aus dem IT-Bereich erscheint das Buch broschiert und im Querformat. Ich bin persönlich zwar nicht unbedingt ein Freund dieses Formats (Im Bücherregal macht es sich neben den anderen Fachbüchern doch etwas merkwürdig aus), aber es kommt dem Aufbau des Inhalts entgegen. Wer gebundene Bücher bevorzugt, wird hier wahrscheinlich weniger seine Freude haben, die Broschierung sorgt allerdings dafür, dass der Einstieg in die Arbeit mit Google Analytics auch in der neuen Auflage noch immer deutlich preiswerter ist als andere Bücher des gleichen Umfangs.

Ein Buch für Einsteiger

Cathrin Tusches Buch versteht sich als Ratgeber für Einsteiger, also für Leute, denen die Bedeutung von Google Analytics zwar durchaus bewusst ist, die sich aber aus den unterschiedlichsten Gründen noch nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben. Wer es doch schon getan hat, wird bestimmt mit dem Kopf nicken, wenn ich sage, dass die Oberfläche von Google Analytics nicht gerade die einfachste und intuitivste ist.

Genau hier setzt das Buch an und erklärt in zwölf Kapiteln, was das Analyse-Tool von Google alles kann bzw. worauf man achten sollte, wenn man das Tool einsetzen möchte.

Das Google Analytics-Buch Inhalt #1

Die ersten 5 Kapitel

Wer bereits auf eigene Faust ein Konto erstellt hat und erste Daten gesammelt hat, kann bestimmt einige Schritte überspringen, aber es lohnt sich, das Buch von Beginn an durchzuarbeiten. Bestimmte Einstellungen haben Auswirkungen auf das gesamte weitere Analyse-Leben, denn manche Dinge lassen sich später nur schwer oder gar nicht verändern.

Die Basics des Online-Marketings

Von Kapitel zu Kapitel wird es dann aufwendiger, Cathrin Tusche geht auf Details aus dem Online Marketing ein (beispielsweise Tracking oder Conversions), die helfen festzustellen, ob man seine zu Beginn definierten Ziele auch wirklich erreichen konnte. Einen großen Anteil nehmen dabei zwangsläufig die verschiedenen Berichte ein, die Google Analytics so mächtig machen.

Gespickt wird das ganze mit jeder Menge Screenshots und weiterführenden Links zum jeweiligen Thema, wenn man sich in den jeweiligen Aspekt noch genauer vertiefen möchte. In manchen Fällen sind die Screenshots auch mit Nummerierungen versehen, um auf einzelne Details hinzuweisen:

Das Google Analytics-Buch Inhalt #4

Screenshot (links) und Beschreibung (rechts)

Jedes Kapitel ist in einer eigenen Farbe gehalten, sodass man recht schnell merkt, wo man sich gerade bewegt und mit welchen Informationen man sich beschäftigt. Einzelne Tipps werden zusätzlich durch farbige Rahmen um den Text hervorgehoben.

Mein Fazit

Ich habe immer wieder Anläufe genommen, Google Analytics zu lernen. Das Interface mit seinen verschiedenen Menüleisten und Einstellungsmöglichkeiten ist gerade für Anfänger sehr verwirrend, vieles empfinde ich nicht unbedingt als intuitiv von Google gelöst. Das Buch konnte mir hier bei einigen Aspekten bereits weiterhelfen, nicht mehr ganz so oft mit den berühmten Fragezeichen im Gesicht herumzulaufen.

Besonders die Berichte waren mir immer suspekt, weil ich mit den vielen Kennzahlen nicht besonders viel anfangen konnte. Jetzt rühme ich mich zwar noch immer nicht, alles verstanden zu haben, aber ich weiß immerhin schon einmal, wo ich ansetzen muss 🙂 .

Das Buch hat mir also auf meinem Weg zum Verständnis von Google Analytics einige Schritte abgenommen, die ich mir sonst selbst mühsam hätte erarbeiten müssen. Und wer sich schon mal durch die Hilfe von Google gewühlt hat, weiß, dass es nicht ganz so einfach ist, dort die Informationen zu finden, die man braucht.

Über das Buch

„Das Google Analytics-Buch“ ist mittlerweile in der zweiten Auflage beim O’Reilly Verlag erschienen, hat 312 Seiten und kostet  broschiert 22,90 EUR.

Über die Autorin

Cathrin Tusche ist Online-Marketing-Beraterin und seit über 20 Jahren im Internet-Business aktiv. Sie entwickelt Strategien  für Selbstständige und Unternehmen und gibt Workshops zu den Themen Google Analytics, Google Adwords, Suchmaschinenoptimierung und Social Media. Im Web ist sie unter http://tusche-online.de zu finden. Unter http://www.analytics-fuer-einsteiger.de bloggt sie zum Thema Google Analytics. (Quelle: O’Reilly Verlag).

Suchbegriffe rund ums Bloggen

google suche

Ich schätze, Google Suggest ist den meisten von euch ein Begriff? Wenn man einen bestimmten Begriff eingibt, macht Google Vorschläge, was man suchen möchte. Mittlerweile gibt es auch Tools wie keyword.io, die diese Vorschläge gesammelt ausgeben, wenn man dort nach einem bestimmten Begriff sucht. Aus Jux und Tollerei habe ich dort einmal „bloggen“ eingegeben … Die Resultate sind zum Teil genauso skurril wie früher die Suchbegriffe, mit denen Leute auf dem eigenen Blog gelandet sind.

bloggen ist so 80er

Hmm, in den 80ern haben die meisten den Begriff „Internet“ noch gar nicht gekannt … Da war wahrscheinlich der Teletext am Fernseher der Inbegriff der Informationswelt (Seit wann gibt es den eigentlich?).

bloggen duden

Sicher eine gute Idee, wenn man sich ansieht, wie es um die Rechtschreibung mancher Blogger beschaffen ist.

bloggen und geld verdienen

Wer wird denn beim Bloggen immer gleich ans schnöde Geld denken … Nee, Scherz beiseite, das Bloggen hat natürlich mittlerweile den Ruf, dass damit sich in bestimmten Bereichen Geld verdienen lässt. Bloggen ist aber auch Arbeit. Arbeit, die Zeit und Ressourcen kostet, genauso wie jeder andere Job auch.

bloggen bei whatsapp

Kann jemand das von euch? Würde ja zu gern mal wissen, wie das funktionieren soll 🤔 … Denn soweit ich weiß, ist WhatsApp immer noch in erster Linie ein Messenger und kein Blogging-Tool.

bloggen für den weltfrieden

Wenn es funktionieren würde, wäre ich die erste, die es machen würde. Ehrenwort.

bloggen ist nicht schreiben das ist graffiti mit punkt und komma

Aus diesem Satz schließe ich, dass ich Graffiti-Künstlerin bin! Ich zeichne halt mit Worten und nicht mit Spraydosen und kleistere das Internet mit meinen Ergüssen zu, so wie andere halt Wände „verzieren“.

bloggen im lebenslauf

Hat das jemand von euch drinstehen?

bloggen leben nähen

Bloggen und nähen kann ich mir aufgrund der Beliebtheit der DYI-Blogs durchaus vorstellen. In der Kombination werde ich allerdings nicht ganz schlau daraus … Wenn jemand eine Idee hat, was hier gemeint ist – bitte gerne 🙂.

bloggen oder blocken

Das ist hier die Frage!

bloggen steuern

Die Kleinschreibung kann schon manchmal böse sein: Willst du, der du das suchst, das Bloggen gezielt steuern oder möchtest du wissen, ob man fürs Bloggen Steuern bezahlen muss?

bloggen zukunft / die zukunft des bloggens

Tja, wenn wir das wüssten …

bloggen bis zum burnout

Bei aller Liebe zur Gesundheit: Nein, lass das bleiben!

bloggen für schlaue frauen

Wenn mich nicht alles täuscht, gibt es ein Blog, das diesen Namen trägt. Das will ich auch nicht schmälern. Aber was ist mit den schlauen Männern? Oder sind die so schlau, dass sie kein eigenes Blog brauchen? 😀

bloggen gefährlich / bloggen gefahren

Irgendwie wirkt alleine diese Kombination gefährlich … Hoffen wir mal, dass hier nicht Gefahren für Leib und Leben, sondern Stolperfallen gemeint sind, in die man als Blogger tappen kann.

bloggen heißt brennen

Brennen? Hoffentlich doch nicht am Scheiterhaufen? Hilfe! Ich bin doch nur ein kleiner Blogger, der nichts Böses im Schilde führt …

bloggen hüftgelenk

Bloggen für einen medizinischen Zweck??

bloggen ist das gegenteil von alles für sich behalten

Bloggen ist Silber, Schweigen ist Gold? Neeeee, so funktioniert das nicht  :D. Natürlich hängt es von den Themen ab, die man sich aussucht, aber als gesprächig würde ich Blogger nicht bezeichnen, dann noch eher als schreiblustig …

bloggen konjugieren

Ich blogge, du bloggst, er/sie/es bloggt, wir bloggen, ihr bloggt, sie bloggen – die anderen Formen findest du bestimmt selbst heraus!

bloggen out

Na, das hoffe ich doch nicht, sonst müsste ich ja heulend und weinend mein Blog schließen … 😉

bloggen weil man muss

Ich glaube, wenn ich an dem Punkt angekommen bin, höre ich auf – zumindest als privater Blogger.

corruptio bloggen

Wie? Was? Sucht hier jemand nach Korruption bzw. korrupten Bloggern??

das bloggen der anderen

Klingt wie „Das Leben der anderen“ … Hoffe aber schon, dass du nicht wie der Stasi-Offizier in dem Film jahrelang unschuldige Blogger stalkst und den Sicherheitsorganen meldest?

der bloggende anwalt / der bloggende bahner / der bloggende bäcker / die bloggenden handwerker

Was lernen wir daraus? Jeder kann beruflich bloggen und aus dem Nähkästchen plaudern. Und wird Leser finden, wenn er es geschickt anstellt.

mädchenhaftes bloggen / facebook mädchenhaftes bloggen

Bei diesem Begriff kann ich nicht anders, als an rosafarbene Blogs mit Einhörnen, glitzernden Mauszeigern und ähnlich kitschigem Zeug zu denken … Facebook und sein Blau passt da ja irgendwie gaaaaar nicht 😀 .

heia bloggen

In die Heia gehen nach dem Bloggen?

is bloggen gratis

Wenn du wissen wolltest, ob du auf fürs Bloggen Geld in die Hand nehmen musst, kann ich dich beruhigen: Ja, denn es gibt manche Plattformen, da musst du dich nur registrieren – und fertig. Dafür nimmst du Werbung in Kauf und/oder zahlst mit deinen persönlichen Daten. Mit irgendetwas zahlt man immer, es muss aber nicht zwangsläufig Geld sein …

junge politologen bloggen sich nach oben

Ist das die neue Variante von „Frauen schlafen sich nach oben“?

kann man anonym bloggen

Können ist kein Problem. Können kann man viel online. Das Internet ist aber kein rechtefreier Raum, Webseiten brauchen ein Impressum. Und das gilt auch für Blogger.

kostenlos bloggen geld verdienen / kostenlos bloggen ohne werbung

Ha! Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht: Kein Geld fürs Bloggen ausgeben, aber gleichzeitig das große Geld verdienen? Neeee, Leute, schminkt euch das ab – so funktioniert das nicht. Wenn ihr kostenlos bloggen wollt, verdient der Portalbetreiber eben damit Geld, dass er Werbung bei euch schaltet.

kurs bloggen / online kurs bloggen

Aufsetzen, einrichten und loslegen: Das kann ein Kurs bestimmt gut vermitteln. Aber ein paar Dinge sind und bleiben in meinen Augen „Learning by Doing“. Den eigenen Stil finden beim Schreiben beispielsweise – das kann einem kein Kurs beibringen.

mit bloggen reich werden / reich durch bloggen

Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: Reich werden durch Bloggen – das funktioniert nur für die, die diese Idee erfolgreich verkaufen können. Und nicht mal die machen damit das große Geld.


Das Beste habe ich mir aber noch für den Schluss aufgehoben:

tausend peitschenhiebe fürs bloggen

Wehe, du schreibst nicht brav und regelmäßig deine Blogartikel, sonst komme ich und es setzt was! 😂

Ironblogging und 2016 ade

2016 ist in ein paar Stunden Geschichte. Es geht aber nicht nur dieses Jahr zu Ende, nein, es finden auch zwei Jahre Ironblogging ein Ende. Ich habe diesen Entschluss eigentlich schon vor ein paar Wochen gefasst, mich dann aber entschieden, erst mit Jahresende wirklich einen Schlussstrich zu ziehen. Thomas Renger weiß Bescheid, mein Blog sollte dann ab 2017 unter den Ausgeschiedenen auftauchen … Das bedeutet aber nicht, dass ich hier generell mit dem Bloggen aufhöre, keine Angst 😉 .

Die Gründe für den Ausstieg

Ich schätze, ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum ich nach fast genau zwei Jahren aussteige. Das Datum war eigentlich gar nicht so bewusst gewählt, aber ich wollte mir etwas Zeit geben, diesen Entschluss zu überdenken. Allerdings hat sich daran nichts geändert. Warum ich aufhöre, hängt damit zusammen, dass ich das Gefühl habe, in den letzten Monaten zu viele „Füllbeiträge“ geschrieben zu haben … Also Beiträge, die unter anderen Umständen vielleicht gar nicht entstanden wären, wenn nicht im Hintergrund die wöchentliche Deadline gewesen wäre :D.

Versteht mich nicht falsch, ich finde die Idee des Ironblogging noch immer sehr, sehr gut, aber für mich persönlich ist es mittlerweile nicht mehr der richtige Ansatz. Ich möchte bloggen, aber ich möchte auch das Gefühl haben, dass ich dabei etwas zu sagen habe. Wenn das in Zukunft nur noch alle 14 Tage der Fall sein wird, dann ist es eben so. Ehrlich gestanden glaube ich aber nicht, dass es so weit kommen wird, denn Anne von Blogdings (ehemals Neontrauma) plant auch für nächstes Jahr wieder ein Projekt. Auf ihrer Seite „vom Landleben“ gibt es das #fotoprojekt17. Mehr Infos findet ihr hier.

Das Arbeiten mit einem Blogplan

Ein weiterer Grund, warum ich das Gefühl habe, dass ich das Ironblogging nicht mehr unbedingt brauche, ist die Tatsache, dass ich in der Zwischenzeit mit einem Blogplan arbeite (Trello habe ich euch dafür ja schon einmal vorgestellt). Dies hilft mir schon sehr dabei, den Überblick zu behalten und ganz gezielt zu entscheiden, wann welcher Beitrag wo online geht.

Ich bin zwar trotz Planung schon ins Schleudern geraten, aber es ist deutlich besser als früher geworden. Ja, es ist aufwendiger und zeitintensiver, weil man diesen Plan eben auch pflegen muss, aber es ist mir wirklich eine wirksame Stütze. Ich habe meine Ideen im Blick, ich kann entscheiden, was ich wann ausarbeite.

Ideen für 2017

Annes neues Blogprojekt habe ich schon erwähnt. Für nächstes Jahr spiele ich aber auch mit dem Gedanken, generell Texte und Beiträge von anderen Blogs vorzustellen, wenn ich sie gut finde. Ich habe diese Idee auf einem anderen Blog gesehen und möchte sie gern für mich adaptieren. Darüber hinaus möchte ich auch wieder mehr Sach- und Fachbücher vorstellen, wenn es passt. Ich habe nämlich schon recht lange zwei Bücher zuhause liegen (Ein drittes hat mich noch vor Weihnachten erreicht), die ich gern lesen und dann hier besprechen möchte.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch ins Jahr 2017!