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Ideen zu Blogs

Vergangenen Dienstag entdeckte ich bei Roberts „Nur ein Blog“ einen Beitrag, nein, eigentlich einen Aufruf, neue Blogs zu starten: Neue Blogs braucht das Land, die Region, das Dorf oder du. Er verweist darin auf eine Artikelserie zum Thema bloggen, die Dominik Leiter auf seinem Blog gestartet hat: Macht neue Blogs!

Bloggen
© Pixabay

Beide Beiträge erinnerten mich daran, dass mir derzeit zwei Dinge zum Thema Bloggen schon länger durch den Kopf gehen. Die eine Idee fristet ihr Dasein eigentlich schon seit dem letzten Grazer Barcamp in meinem Hinterkopf, weil bei der Session zum Thema Bloggen so viele Fragen kamen …

Könntet ihr euch vorstellen, ein eigenes Barcamp für Blogger zu besuchen? Ich weiß nicht, ob der Bedarf wirklich da ist, als dass man den ganzen Tag dazu sprechen könnte, aber ich würde mich über ein paar Kommentare dazu freuen, ob euch so etwas interessieren würde 🙂 .

Idee Nummer 2 ist etwas jünger: Ich hatte die Idee zu einem neuen Nischen-Blog im Bereich Geocaching . Warum ich es aber immer noch nicht durchgezogen habe, ist die Tatsache, dass in meinem Hinterstübchen immer noch der Zweifel nagt, ob ich es regelmäßig genug mit Beitragen in dem Stil werde füllen können, den ich mir vorstelle.

Es sollte nämlich kein Blog werden, dass ich regelmäßig mit News, Tests oder ähnlichem füllen möchte, sondern es geht mir um die Geschichten, die Anekdoten, die Dinge, die einem bei diesem Hobby begegnen und die man auch Jahre später immer noch gerne jemandem erzählt, um zu erklären, warum einem Geocaching Spaß macht. Zwangsläufig kommt man aber natürlich nicht von jeder Suche mit einem so genialen Erlebnis nach Hause, dass man sich überhaupt daran erinnern will 😀 …

Was haltet ihr davon? Heute bitte ich um ein paar Meinungen!

Vier Fragen zum BarCamp Graz 2015

Wenn euch die Überschrift bekannt vorkommt: Ja, die vier Fragen zum BarCamp gab es hier schon mal – aber in der Zwischenzeit ist ein Jahr vergangen und Robert hat mir vier neue Fragen geschickt :). Seine Antworten auf meine Fragen könnt ihr natürlich auch wieder auf seinem Blog lesen.

1. Gab es für dich zwischen dem Barcamp 2014 und 2015 einen Unterschied?

Du meinst abgesehen von der Tatsache, dass dieses Jahr das Ginko das Catering nicht mehr gemacht hat? Nee, Scherz beiseite 🙂 , es gab schon einige Unterschiede. Da war einmal das Coscamp der Content Strategy Studierenden, das dieses Mal neben dem normalen Barcamp auch noch stattfand.

Ebenfalls neu war das UXcamp, für das ich persönlich auch gern etwas mehr Zeit gehabt hätte, aber bei so vielen verschiedenen Camps und Themen muss man eine Wahl treffen, so schwer es auch fällt.

Vier Fragen

Was die Qualität des Barcamps betrifft, sehe ich sogar eine Verbesserung, denn in der Zwischenzeit kommt die Routine beim Orga-Team zum Tragen. Ich hatte ein, zweimal eine Frage – und bekam immer eine passende und hilfreiche Antwort.

Überhaupt wirkte das Team jetzt auf mich eingespielt, jeder wusste, worum er sich zu kümmern hatte und es klappte eigentlich alles bis auf ein paar Kleinigkeiten wie am Schnürchen (Nächstes Jahr vielleicht eine zweite Kaffeemaschine wäre nicht schlecht 😀 ).

2. Manchen empfanden die Gespräche zwischen den Sessions für bereichender und produktiert als die Sessions selbst (sogar bei Barcamps). Ging dir  auch so?

Ja und nein dürfte hier wohl für mich die richtige Antwort darstellen.

Ja, weil ich damit endlich mal die Gelegenheit hatte, mich mit einigen Leuten zu unterhalten, die ich mittlerweile – wenn überhaupt – nur noch am BarCamp treffe.

Nein, weil ich das Gefühl hatte, dass es dieses Jahr sehr viele Diskussionsrunden gab, bei denen zum Teil sehr engagiert diskutiert wurde. Und da waren auch jede Menge Leute dabei, mit denen ich sonst wohl kaum ins Gespräch gekommen wäre. Das beste Beispiel stellen hier für mich die beiden „Fandom“-Sessions dar – schon nach den ersten Sätzen fühlten sich hier alle einander verbunden, einfach dadurch, dass jeder für Film, Serie oder Buch schwärmte.

3. Das Barcamp Graz bewegt sich zwischen klassischen (relativ themenlosen) Barcamp und Themen-Barcamp (durch die einzelnen „Sub-Camps“). In welche Richtung sollte es 2016 deiner Meinung nach gehen?

Also, ehrlich gestanden empfinde ich das Grazer BarCamp nicht als themenlos. Das allererste Barcamp 2008 hätte ich noch als themenlos bezeichnet, aber seit 2010 gibt es eigentlich schon die Themen-Barcamps.

Was ich mir aber wirklich gut vorstellen könnte, wären mehr Sessions zum Thema Bloggen und Schreiben, weil hier offensichtlich Interesse da ist 🙂 . Und ich würde mich auch sehr freuen, wenn du Graz als aktiver Teilnehmer bei diesen Themen weiterhin erhalten bleibst, lieber Robert!

4. Drei Lernerfahrungen am Barcamp (ob in Session oder außerhalb)?

1) Die Kreativszene in Graz ist lebendig und aktiv wie nie zu vor 🙂 .
2) Was sich rund um Youtube abspielt, ist bemerkenswert (Stichwort Netzwerke).
3) Viel zu viele interessante Sessions liefen dieses Jahr parallel für mich – leider.

Das BarCamp Graz 2015 – meine Eindrücke

Drei Tage BarCamp Graz – und trotzdem sind sie schon wieder vorbei … Eigentlich wollte ich ja vorab noch eine Ankündigung schreiben, habe es aber nicht mehr geschafft. Stattdessen bekommt ihr aber einen kleinen Bericht, wie ich die drei Tage erlebt habe :).

BarCamp Graz 2015 #1

Freitag, 17. April

Langsam wird es zu einem Running Gag, dass ich immer zu spät dran bin … Immerhin finde ich einen Grund durch eine Meldung der HGL: „Erhöhtes Verkehrsaufkommen“ verkündet mir eine Tafel, als ich endlich am Bahnhof ankomme – wenigstens ist es von dort an die FH Joanneum nicht mehr weit. Letztendlich habe ich „nur“ die Vorstellungsrunde und die Sessionplanung für den Freitag verpasst, naja, wenigstens ein Fortschritt zum Vorjahr.

Ich treffe auf Robert Lender, der mir mein Exemplar von „Das neue Arbeiten im Netz“ persönlich überreicht – danke Meral, danke Robert für diese schöne Begrüßung! Dann geht es zu meiner ersten Session ins Appdevcamp, dessen Thema „Plattformübergreifende App-Entwicklung & Native vs Responsive vs Cross Platform“ offensichtlich für so viele Leute interessant ist, dass der Raum aus allen Nähten platzt und ich nur noch einen Stehplatz direkt neben der Tür bekomme.

Barcamp Graz 2015 #2

Etwa 20 Minuten vor der ersten Pause beschließe ich, von meinem Recht zu gehen Gebrauch zu machen und stattdessen auf einem Sofa im Aufenthaltsraum die Füße hochzulegen (Seeeeehr gemütlich da, kann ich nur weiter empfehlen!). Damit starte ich auch als eine der ersten in die Pause und schnappe mir einige der Brötchen, die von der neuen Cateringfirma bereitgestellt worden sind (Dieses Jahr ist erstmalig nicht das Ginko für das Catering zuständig, hört, hört).

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Assoziatives Schreiben am BarCamp Graz 2015

Roman Vilgut (@klzromanvilgut) hielt am letzten Tag des Barcamps eine Session zum Thema „kreatives Schreiben“. Er hatte zwei Übungen aus seinem Buch „Die Musenkuss-Mischmaschine“ ausgesucht und wir durften uns für eine entscheiden. Am Ende wurde es „assoziatives Schreiben“.

Assoziatives Schreiben

In unserem Fall ging es so, dass jeder Teilnehmer in der Runde ein Blatt Papier bekam und darauf ein Wort notieren musste. Nach einer bestimmten Zeit reichte es jeder an seinen Nachbarn links von sich weiter und schrieb auf das neue Papier wieder ein Wort auf. Am Ende war Schluss, als auf dem Papier zehn Wörter zusammengekommen waren. Dann war die Aufgabe, diese zehn Wörter in einen Text einzuarbeiten.

Assoziatives Schreiben

Was dabei am Ende herauskam, war wirklich erstaunlich, denn einige Leute trauten sich, ihren Text laut vor allen vorzulesen. Lustiges, phantasievolles, lyrisches (Eine Teilnehmerin schrieb sogar ein Gedicht!), schräges, merkwürdiges – und ich war wieder einmal fasziniert, wie viel Phantasie uns allen innewohnt … Solche Schreibübungen sollten wir alle viel öfter machen, da würden bestimmt einige ein Talent entdecken, das ihnen bisher gar nicht bewusst war!

Aber gut, ich möchte euch natürlich nicht auf die Folter spannend, was mein Ergebnis war:

Meine zehn Wörter

grün, kaufen, gruselig, Marktstand, Zirkus, Marketingstrategie, Mondbasis, Wiese, mein, Tasse

Mein Ergebnis

Der Tag auf der Mondbasis begann gruselig für Marie. So ein Zirkus, dachte sie. Der Kaffee in ihrer Tasse begann grün gefärbt, da hatte sich wohl jemand einen Spaß zu ihrem Geburtstag erlaubt. Früher oder später würde sie am „Marktstand“ von Julia einen neuen kaufen müssen. Was für eine Marketingstrategie! Viel lieber wollte sie die Simulation auf eine Wiese ändern und sich einen schönen Tag machen. Plötzlich ging der Alarm los. „Oh mein Gott, nicht jetzt“, dachte sie, aber sie sprang auf, um ihren Dienst an ihrer Station anzutreten.

Jetzt im Nachhinein denke ich mir, dass die kleine Geschichte vielleicht nicht so ganz stimmig ist, aber das ist ja der Punkt, wo man eine Überarbeitung machen und den Text zu einer richtigen Geschichte erweitern könnte 😀 .

Weitere Geschichten

Habt Ihr Lust auf weitere Geschichten? Dann schaut doch mal hier vorbei:

Issi: Kreatives Schreiben – Eine Session am BarCamp Graz
Florian: Assoziationsspiele mit flauschigen Geister-Ponys
Marion: Lass dich von der Muse küssen: Kreativ schreiben
Thomas: Assoziationsspiele mit Softwarebär
Stefan: Assoziatives Schreiben
Jessica: Assoziatives Schreiben

Klein, aber fein: Das ResponsiveCamp

Vergangenes Wochenende war es wieder einmal so weit: Im Rahmen des Content Strategy Lehrgangs an der FH Joanneum gab es ein kleines Barcamp, dieses Mal zum Thema Responsive Design, Responsive Content bzw. Performance. Ein Thema, das gerade bei Webworkern aktuell sehr gefragt ist und mich durchaus ansprach, auch wenn ich mit Design derzeit weniger zu tun habe.

Da es im Vorfeld nicht allzu viel Werbung dafür gab und ich vom ResponsiveCamp Graz eigentlich nur zufällig erfahren hatte, überraschte es mich nicht, dass sich außer den Studierenden nur wenige zusätzliche Leute zusammengefunden hatten. Trotzdem tat das der Qualität des Barcamps keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.

ResponsiveCamp 2

Die Vorstellungsrunde fand dieses Mal auf Englisch statt und ging dank unserer keinen Zahl recht zügig über die Bühne. Keith Andrews hatte gleich drei Themen vorbereitet, die er im Lauf des Nachmittags mit jeder Menge Beispiele im Gepäck anschaulich demonstrierte. Dazwischen erzählte Martin Höllinger über die Einstellung von Google zum Thema. Letzteres war mir nicht zwar nicht so neu, aber es macht immer wieder Spaß, Martin zuzuhören 🙂 .

ResponsiveCamp #1

Am interessantesten fand ich für mich persönlich das Thema Responsive Content, hier geht es nämlich nicht nur darum, das Design an die unterschiedlichen Geräte angepasst auszugeben, sondern – nona – auch den Inhalt. Also Texte, Bilder, Tabellen etc. anzupassen.

Auch hier zeigte Keith anschaulich, wie man mit CSS einzelne Inhalte unterschiedlich darstellen konnte. Texte beispielsweise kann man beispielsweise kürzer und knapper darstellen als unter anderen Umständen. Sicherlich gut und nützlich, da man ja bekanntlich auf einem Handy mit anderen Absichten sucht als auf einem Desktop, wo man mehr Zeit zum Lesen hat.

ResponsiveCamp 3

Das Prinzip von Responsive Design hängt sich allerdings daran auf, bei bestimmten Auflösungen bestimmte Designs zu zeigen und andere auszublenden. Wenn ich allerdings sagen wir drei verschiedene Inhalte für drei verschiedene Auflösungen habe und immer nur einen Teil zeige, frage ich mich schon, wie Google so etwas bewertet, wo es doch immer heißt, Google steht nicht auf versteckte Inhalte …

Die Frage konnte mir auf die Schnelle am Barcamp auch niemand beantworten, was mich in meiner Ansicht bestärkte, dass hier noch sehr viel auf Versuchsebene abläuft und dass es noch sehr wenige harte Fakten in Bezug auf das Thema gibt. Daraus ergibt sich aber auch: Es bleibt spannend, wie es mit dem Thema Responsiveness weitergeht – und ich bin mir ziemllich sicher, dass hier noch einiges auf uns zukommen wird. Das Thema Smartwatches fiel beispielsweise in diesem Kontext jetzt am Barcamp noch gar nicht – aber es wird sicherlich recht bald auf uns zukommen, denke ich 🙂 .