#fotoprojekt17 im Juli: Wasser

Im Juli lautet das Thema „Wasser“. Etwas, das mir schon eher liegt 😀 … Wasser ist ein so vielseitiges Element, dass man sehr viele verschiedene Bilder machen kann, ohne dass ein Bild dem anderen ähnelt. Trotzdem entwickelt man natürlich im Lauf der Zeit gewisse Vorlieben bei den Motiven.

Ich sehe Wasser am liebsten als Spiegel. Als Spiegel in der Landschaft. Wenn ich so mein Archiv durchwühlen würde, kämen da sogar ziemlich viele Fotos zutage, die sich mit diesem Aspekt beschäftigen. Da ich für mich aber immer noch ein bisschen den Ehrgeiz habe, neue Bilder zum Thema online zu stellen, habe ich fotografiert, was mir unterwegs – wieder einmal – begegnet ist.

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Die meisten dieser Bilder außerdem sind in den letzten vierzehn Tagen entstanden, die letzten sogar noch vorgestern :). Bei den Bildern in der Mitte ist außerdem nicht schwer zu erkennen, dass sie am selben Ort aufgenommen worden sind. Dort konnte ich mich aber einfach nicht entscheiden, was mir besser gefällt. Und wenn so etwas passiert, nehme ich dann meistens doch beide 😀 …

Welches gefällt euch am besten? Ich habe natürlich wie meistens einen Favorit, aber den verrate ich nicht, um euch nicht zu beeinflussen :).

#fotoprojekt17 im Juni: Tierfotografie

Das Thema für den Juni lautet „Tierfotografie“. Etwas, woran ich mich ehrlich gestanden nicht sehr oft versuche … Wenn man so wie ich meistens a) nur mit dem Handy unterwegs ist und b) nicht gerade geduldig ist (Ich bin eher der spontane Typ beim Fotografieren), sind Tiere nicht unbedingt etwas, was zu meinen bevorzugten Motiven gehört.

Die Ergebnisse sind daher wohl etwas untypisch, ich habe halt genommen, was sich in den letzten vier Wochen aus meiner Umgebung ergeben hat. Immerhin kann ich damit sagen, noch immer nicht auf das Archiv angewiesen zu sein – als Geocacher kommt man ja doch immer wieder raus 😀 …

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Wobei: Einen Aspekt finde ich an der Tierfotografie doch ganz interessant. Beispielsweise wenn sich das Tier in irgendeiner Art und Weise in seine Umgebung einfügt – oder aus ihr heraussticht. Meistens nehmen wir aus diesem Grund eher groß gewachsene Tiere wahr.

Ich mag aber auch Bilder, wo es eher um kleine Tiere geht. Tiere, die man erst beim zweiten Mal Hingucken sieht. Die man überhaupt erst bemerkt, wenn man vielleicht zufällig in die richtige Richtung oder an die richtige Stelle schaut. Daher wird es wohl auch nicht verwundern, wenn manche meiner Tiere „gut getarnt“ sind 😉 …

Eine Führung durch die Herz-Jesu-Kirche Graz

Im Rahmen der langen Nacht der Kirchen gab es wieder einmal die Gelegenheit, die Herz-Jesu-Kirche von einem anderen Blickwinkel aus kennenzulernen. Und dieses Jahr habe ich es endlich geschafft, mir rechtzeitig eine Zählkarte für eine Führung zu holen – juhu 🙂 .

Graz Herz Jesu Kirche

© Marion Schneider & Christoph Aistleitner

Treffpunkt war um 21.00 Uhr beim Aufgang zur Orgel, von wo es dann auch schon in schwindelerregende Höhen ging. Warum? Der Kirchturm ist der dritthöchste Kirchturm in Österreich, in der Steiermark sogar der höchste mit einer Höhe von etwa 109 Metern. Diese Höhe ergibt sich durch den Baustil, der Neugotik. Die Kirche ist also deutlich jünger, als sie aussieht … Erbaut wurde sie gegen Ende des 19. Jahrhunderts in etwa zehn Jahren (wenn man die Weihe mitzählt).

Bei der Führung bekamen wir zuerst die Orgel gezeigt, was bereits einen ersten, eher ungewohnten Blick auf das Kirchenschiff und den Altar ermöglichte. Die Glasfenster haben im Gegensatz zu den Glocken die beiden Weltkriege sogar überlebt, sind also Originale aus der Entstehungszeit der Kirche.

Danach ging’s weiter in den Turm. Selbstverständlich kletterten wir nicht bis zur Spitze hinauf, jedoch kann man ohne Probleme bis zum Glockenstuhl kommen, der sich ungefähr in einer Höhe von 60 Metern über dem Boden befindet. Raus- und runterschauen durchaus nur für diejenigen geeignet, die keine Höhenangst haben!

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Interessant ist außerdem, dass die Kirchenturmuhr noch immer ein mechanisches Uhrwerk hat. Deswegen hat das zur Folge, dass die Uhr nachgestellt werden muss, wenn es zu Temperaturschwankungen kommt (Die Gewichte dehnen sich entsprechend aus). Elektrisch werden tatsächlich nur die Gewichte hochgezogen – und natürlich die Glocken geläutet.

Die Glocken selbst sind aus Stahl, bis auf die Totenglocke (Diese besteht aus Bronze). Letzterer  blieb das Schicksal erspart, so wie die übrigen im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen zu werden. Das Läuten hört man übrigens nur dreimal am Tag, um sieben, um zwölf und um neunzehn Uhr, die Viertelstunden etc. werden nur kurz mit einem Hammer angeschlagen. Wir hatten aber das Glück, nicht direkt unter einer der Glocken zu stehen, als dies der Fall war. Laut genug war der Schall auch unterhalb im Turm noch immer 😀 …

Falls ihr euch ein Bild machen wollt, wie das aussieht bzw. wie sich das anhört, wenn alle Glocken geläutet werden: Bei Youtube habe ich ein passendes Video gefunden.

Nachdem ich in der unmittelbaren Nähe der Kirche lebe, kann ich außerdem bestätigen, dass man dank ihr die Zeit nie vergisst – vor allem nicht morgens 😉 .

Anschließend ging es weiter zum Gewölbe. Das bedeutet, wir spazierten also unterhalb des Dachs, aber oberhalb des Kirchenschiffs auf Holzbohlen bis in den Altarbereich. Auch hier gibt es wieder eine Stelle, wo man nach unten gucken kann … Habe ich schon erwähnt, dass die Kirche hoch ist?

Begleitet von Swing und Jazz (Es gab jede Menge Musikprogramm bei der langen Nacht!) stiegen wir über eine Wendeltreppe wieder nach unten. Diese öffnet sich an verschiedenen Stellen zum Schiff, was weitere Blicke von oben auf den Altar und das Kircheninnere ermöglichte.

Der Altar selbst ist laut unserem Führer übrigens der Votivkirche in Wien nachempfunden, davor hängt das namensgebende das „Heilige Herz“ (Daher spricht man im Englischen auch vom „Sacred Heart“ bzw. im Französischen vom „Sacre Coeur“, wenn man das „Herz Jesu“ meint!).

Dies stellte nach gut einer Stunde auch das Ende unserer Führung dar, leider. Gefallen hat es mir aber trotzdem sehr gut, das nächste Mal möchte ich aber bei Tageslicht in den Turm :). Dunkelheit und Handy sind nicht unbedingt die beste Kombination, um gute Bilder zu machen, aber wenn ihr eine Vorstellung bekommen wollt, wie so eine Führung abläuft, habe ich auch dafür ein Video gefunden 😉 .

Serientipp: Sherlock Holmes

Zu Pfingsten war’s so wieder einmal so weit: Die sozialen Netzwerke sind zumindest im deutschsprachigen Raum explodiert, weil der ARD angefangen hat, die vierte Staffel von „Sherlock“ zu zeigen. Seit ich die ersten Folgen von dieser Serie gesehen habe, ist eine Menge Zeit vergangen – und ich hatte auch Gelegenheit, mich neben „Elementary“ mit früheren TV-Serien zu beschäftigen, die den berühmten Detektiv zum Leben erweckt haben.

Am beliebtesten bei den Fans ist wohl die britische Serie „Sherlock Holmes“ der Produktionsfirma Granada aus den 80ern bzw. den 90ern. Obwohl ich alt genug bin und es die meisten Folgen auch zu einer deutschen Synchronisation gebracht haben, hatte ich leider nie das Vergnügen, diese Serie als Kind bzw. als Jugendliche zu sehen. Aber gut, dank Youtube lässt sich vieles nachholen 😀 .

Im Gegensatz zu „Sherlock“, das die Abenteuer ja in die Gegenwart versetzt, ist die Granada-Serie einen anderen Weg gegangen: Sie hat sich bemüht, Doyles Geschichten möglichst authentisch zu zeigen. Das beginnt beim viktorianischen Setting, geht über die passenden Kostüme bis hin zu einzelnen Dialogen, die eins zu eins den Geschichten entnommen wurden (obwohl einige Folgen vor allem gegen Ende auch Änderungen erfahren haben).

Ein weiterer Faktor, warum sich die Serie auch bei mir einen Platz im Herzen erobern konnte, ist der Schauspieler, der Sherlock Holmes verkörperte: Jeremy Brett. Zeit meines Lebens tat ich mich mit der Vorstellung schwer, wie der Sherlock Holmes aus den alten Geschichten wohl gesprochen hat, wie er sich bewegt hat, welche Bewegungen er gemacht hat. Brett füllt diese Lücke auf wirklich bemerkenswerte Weise … Allein seine Mimik – einfach toll!

Obwohl die Qualität nach modernen Standards nicht mehr unbedingt die beste ist, packt einen die Serie mit jeder Folge mehr, die man anschaut. Es ist fast ein bisschen, als ob man ein wenig in die Zeit reist, in der Sherlock gelebt und gearbeitet hat (Mal abgesehen davon, dass er ja nie wirklich existiert hat). Daher absolute Empfehlung von mir, wenn man tiefer in die Welt der Sherlock-Verfilmungen eintauchen will!

In der langen Zeit hat es die Serie auf ingesamt 41 Episoden gebracht, fünf davon in Spielfilmlänge. Dadurch wurden zwar nicht alle Geschichten verfilmt, aber doch die meisten. Seit 2007 gibt es eine Box, die alle Folgen beinhaltet. Aber Achtung: Da ich etwas länger brauchte, um mich an das Sprechtempo zu gewöhnen, suchte ich nach einer Ausgabe mit Untertiteln. Es beinhaltet aber nur die englische Ausgabe englische Untertitel, die deutsche Version enthält nur die englische Tonspur.

Am Ende habe ich mich doch für die teurere englische Fassung entschieden, da die deutsche Box zum Teil recht grausam sein soll (falsches Menü, wechselnde Synchron-Sprecher etc.). Und wenn man sich erst einmal an den charakteristischen Bass von Brett gewöhnt hat, schmerzt es, eine andere Stimme zu hören …

#fotoprojekt17 im Mai: Color-Key

Im Mai geht es dieses Mal um das Thema „Color-Key“. Ich gebe zu, mit dem Begriff konnte ich nicht unbedingt etwas anfangen, aber als ich die ersten Bilder bei Anne gesehen habe … Es geht um die Kombination von schwarzweißen und farbigen Motiven in ein- und demselben Foto. Wobei der schwarzweiße Anteil überwiegt und nur einzelne Aspekte des Bildes farbig sind.

Ohne Bildbearbeitung geht das gewöhnlich nicht, die einfachste Art, solche Bilder zu erstellen, ist mit Ebenen in einem Bildbearbeitungsprogramm zu arbeiten. Es gibt aber auch Apps fürs Smartphone, mit dem man solche Bilder erstellen kann. Dabei bearbeitet man direkt am Handy die Bereiche, die man farbig haben möchte. Ich habe dafür am iPhone beispielsweise „Color Splash“ verwendet 🙂 …

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Selbstverständlich hätte ich das Bild noch weiter bearbeiten können, aber ich wollte auch mal sehen, wie die fertigen Bilder aussehen, wenn man wirklich nur mit der App arbeitet – und sonst nichts verändert.

Die Motive sind wahrscheinlich recht klassisch für Color-Key, aber der Ausflug in den botanischen Garten war einfach perfekt dafür, entsprechende Vorlagen zu schießen und diese dann entsprechend zu bearbeiten 😀 …