#fotoprojekt17 im April: Nähe

Im April geht es um das Thema „Nähe“. Wie wir das Thema umsetzen, bleibt uns wie immer selbst überlassen, egal ob sich Personen etc. einander nahe sind oder ob Dinge nahe beieinander zu finden sind.

Ich muss gestehen, dass ich erst sehr spät nachgesehen habe, was das April-Thema überhaupt ist. Wie bereits angedeutet, hatte ich zwischendurch einfach andere Prioritäten (Gesundheit geht eben vor), deswegen hat es mich fast erstaunt, dass bei den Bildern aus der letzten Zeit durchaus einige dabei sind, die zu der Vorgabe passen 🙂 .

fotoprojekt17-04-01

Das erste Bild tanzt zwar ein bisschen aus der Reihe, weil es eine künstliche Nähe ist (wenn auch aus natürlichen Bestandteilen), aber es ist doch erstaunlich, wie häufig die Natur auf Nähe setzt … Ameisen suchen die Nähe in ihrem Bau, Wassertropfen werden durch die Adhäsion zu größeren Tropfen, Blumen wachsen nahe beieinander, selbst Blüten suchen die Nähe zueinander, wenn man genau hinschaut 🙂 .

Kategorien, Schlagwörter und Labels ausmisten

Der April ist bei mir meistens die Zeit, wo ich Frühjahrsputz mache bzw. ausmiste. Damit meine ich aber nicht nur meinen Kleiderschrank bzw. meine vier Wände, sondern auch das Blog. Konkret spiele ich hier auf meine verwendeten Schlagwörter an. Im englischsprachigen Raum bezeichnet man die auch als Tags, aber diesen Ausdruck verwende ich mittlerweile nicht mehr so gerne. Warum verrate ich euch etwas später.

Der Schlagwörter-Dschungel

Ich weiß ja nicht, wie es euch beim Bloggen geht, aber je länger ein Blog bei mir online ist, desto mehr häufen sich bei mir Schlagwörter, die ich nicht mehr als einmal verwendet habe oder die ich gar nicht mehr verwende (Passiert beispielsweise, wenn ich Blogartikel bearbeite und dann die Schlagwörter beim Beitrag entferne). WordPress entfernt diese Schlagwörter nicht automatisch, im Gegenteil. Sie landen in der Liste mit Schlagwörtern, werden aber mit keinem Beitrag mehr in Verbindung gebracht (Der Zähler steht also auf Null).

Der Sinn des Ausmistens

Zurück zur Frage: Warum Schlagwörter ausmisten? WordPress verwendet Schlagwörter (und auch Kategorien), um Blogs thematisch einzuteilen. Sowohl für Kategorien als auch für Schlagwörter entstehen eigene Seiten, in deren Web-Adresse die Kategorie bzw. das Schlagwort auftaucht. Am besten sieht man das bei den ähnlichen Beiträgen, die unter jedem Beitrag auftauchen. Je besser man seine Kategorien und Schlagwörter also „einstellt“, desto bessere Vorschläge kann WordPress am Ende der Seite machen.

Ähnliche Artikel

Wenn allerdings bestimmte Schlagwörter nur ein einziges Mal oder gar nicht verwendet werden, läuft dieses System ins Leere. Was soll WordPress auch vorschlagen, wenn es keine weiteren passenden Artikel gibt? Das ist für mich ein Grund, immer wieder mal die Liste mit Schlagwörtern durchzusehen und die Schlagwörter zu entfernen, die nicht mehr oder nur noch wenig verwendet werden.

Warum miste ich nur Schlagwörter aus?

Das hängt damit zusammen, dass ich schon vor recht langer Zeit angefangen habe, mich an die ungeschriebene Regel zu halten, nur wenige Kategorien, aber viele dazu passende Schlagwörter zu verwenden. Kategorien stellen so etwas wie einen Oberbegriff dar, während Schlagwörter den einzelnen Artikel etwas genauer beschreiben. Eine genauere und detailliertere Erklärung findet ihr übrigens bei Hootproof, falls ihr euch da vertiefen wollt.

Schlagwörter vs. Tags

Schlagwörter und Tags sind eigentlich das gleiche. Das merkt man spätestens, wenn man irgendwo ein englischsprachiges WordPress sieht. Das Dumme im Deutschen ist nur, dass sich der Begriff „TAG“ in der Zwischenzeit auch für das gute, alte Blogstöckchen durchgesetzt hat, das unter diesem neuen Namen nach wie vor von Blog zu Blog weitergereicht wird.

Viele junge Blogger können sogar mit dem Begriff „Stöckchen“ gar nichts mehr anfangen, weswegen ich dazu übergegangen bin, statt Tag Schlagwort bzw. statt Stöckchen TAG zu schreiben (Die Großschreibung ist Absicht, um die Ähnlichkeit zum Tag- und Nachtproblem im Deutschen zu unterbinden).

Und was sind Labels?

Labels sind eigentlich nur ein anderer Name für Schlagwörter. Wer auf der Plattform Blogger zuhause ist, ist mit dem Ausdruck wahrscheinlich sogar vertrauter als mit Kategorien oder Schlagwörtern, weil es auf Blogger schlicht und einfach diese Unterteilung nicht gibt. Dort gibt es eben nur Labels – und nicht mehr. Das Prinzip ist aber dasselbe wie bei WordPress, denn man kann mit ihnen den einzelnen Artikeln Themen zuweisen.

Da es bei Blogger allerdings keine Kategorien gibt, sollte man hier meiner Meinung nach noch genauer darauf achten, welche Schlagwörter man den Artikeln zuweist. Sonst kann das schnell dazu führen, dass man 200 oder mehr Labels vergeben hat …

Warum aufpassen bei der Menge der Schlagwörter?

Jeder kann grundsätzlich so viele Schlagwörter vergeben, wie er möchte. Weder WordPress noch Blogger setzen hier Grenzen. Aber habt ihr schon mal Blogs besucht, die in der Seitenleiste die sogenannte Tag Cloud anzeigen? Eigentlich soll das ja helfen, dass Besucher rascher erfassen können, worüber ein Blogger schreibt.

Wenn in dieser Wolke aber erst einmal mehr als 50 Begriffe aufscheinen, ist das Ergebnis genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen wollte. Ich jedenfalls schaue mir solche aufgeblähten Wolken jedenfalls nicht mehr an, weil das mehr zu meiner Verwirrung als zu meiner Orientierung auf einem Blog beiträgt.

#fotoprojekt17 im März: Türen

#fotoprojekt17 - Blogprojekt auf vom-landleben.de

Das Thema „Türen“ finde ich ja nun wirklich super! Da kann man wirklich sehr, sehr viel machen … Die meisten habe ich allerdings Anfang und Mitte März gemacht, bevor ich krank geworden bin. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich diesen Beitrag jetzt nachreiche und in den März rückdatiere, falls ihr euch wundern solltet bzw. falls ihr mir nicht schon längst die (Feed)Freundschaft gekündigt habt.

Möchtet ihr wissen, wo diese Türen zu finden sind? Die meisten Bilder (bis auf eines) stammen aus Triest, wo ich Anfang März einen Kurzurlaub gemacht habe. Die Stadt ist ja immer wieder faszinierend und man kann auch bei wiederholten Besuchen neue Dinge entdecken.

fotoprojekt17-03-02

Das große Foto ist jetzt in dem Sinn ja eigentlich kein Tor bzw. keine Türe mehr, aber ich fand es wirklich ausgesprochen lustig als ich es entdeckt habe 😀 …

Ihr dürft übrigens rätseln, welches der Fotos nicht aus Triest stammt, wenn ihr Lust habt!

Buchvorstellung: Cathrin Tusche – Das Google Analytics-Buch

Ich habe ja zu Jahresbeginn angekündigt, dass ich hier nun vermehrt Sachbücher vorstellen werde. Den Anfang macht „Das Google Analytics-Buch“ von Cathrin Tusche, das die Autorin mir nach einem sehr netten Austausch zu einer genaueren Begutachtung überlassen hat. Auch auf diesem Weg vielen Dank dafür!

Das Google Analytics-Buch

Erster Eindruck

Im Verhältnis zu anderen Sachbüchern aus dem IT-Bereich erscheint das Buch broschiert und im Querformat. Ich bin persönlich zwar nicht unbedingt ein Freund dieses Formats (Im Bücherregal macht es sich neben den anderen Fachbüchern doch etwas merkwürdig aus), aber es kommt dem Aufbau des Inhalts entgegen. Wer gebundene Bücher bevorzugt, wird hier wahrscheinlich weniger seine Freude haben, die Broschierung sorgt allerdings dafür, dass der Einstieg in die Arbeit mit Google Analytics auch in der neuen Auflage noch immer deutlich preiswerter ist als andere Bücher des gleichen Umfangs.

Ein Buch für Einsteiger

Cathrin Tusches Buch versteht sich als Ratgeber für Einsteiger, also für Leute, denen die Bedeutung von Google Analytics zwar durchaus bewusst ist, die sich aber aus den unterschiedlichsten Gründen noch nicht näher mit dem Thema beschäftigt haben. Wer es doch schon getan hat, wird bestimmt mit dem Kopf nicken, wenn ich sage, dass die Oberfläche von Google Analytics nicht gerade die einfachste und intuitivste ist.

Genau hier setzt das Buch an und erklärt in zwölf Kapiteln, was das Analyse-Tool von Google alles kann bzw. worauf man achten sollte, wenn man das Tool einsetzen möchte.

Das Google Analytics-Buch Inhalt #1

Die ersten 5 Kapitel

Wer bereits auf eigene Faust ein Konto erstellt hat und erste Daten gesammelt hat, kann bestimmt einige Schritte überspringen, aber es lohnt sich, das Buch von Beginn an durchzuarbeiten. Bestimmte Einstellungen haben Auswirkungen auf das gesamte weitere Analyse-Leben, denn manche Dinge lassen sich später nur schwer oder gar nicht verändern.

Die Basics des Online-Marketings

Von Kapitel zu Kapitel wird es dann aufwendiger, Cathrin Tusche geht auf Details aus dem Online Marketing ein (beispielsweise Tracking oder Conversions), die helfen festzustellen, ob man seine zu Beginn definierten Ziele auch wirklich erreichen konnte. Einen großen Anteil nehmen dabei zwangsläufig die verschiedenen Berichte ein, die Google Analytics so mächtig machen.

Gespickt wird das ganze mit jeder Menge Screenshots und weiterführenden Links zum jeweiligen Thema, wenn man sich in den jeweiligen Aspekt noch genauer vertiefen möchte. In manchen Fällen sind die Screenshots auch mit Nummerierungen versehen, um auf einzelne Details hinzuweisen:

Das Google Analytics-Buch Inhalt #4

Screenshot (links) und Beschreibung (rechts)

Jedes Kapitel ist in einer eigenen Farbe gehalten, sodass man recht schnell merkt, wo man sich gerade bewegt und mit welchen Informationen man sich beschäftigt. Einzelne Tipps werden zusätzlich durch farbige Rahmen um den Text hervorgehoben.

Mein Fazit

Ich habe immer wieder Anläufe genommen, Google Analytics zu lernen. Das Interface mit seinen verschiedenen Menüleisten und Einstellungsmöglichkeiten ist gerade für Anfänger sehr verwirrend, vieles empfinde ich nicht unbedingt als intuitiv von Google gelöst. Das Buch konnte mir hier bei einigen Aspekten bereits weiterhelfen, nicht mehr ganz so oft mit den berühmten Fragezeichen im Gesicht herumzulaufen.

Besonders die Berichte waren mir immer suspekt, weil ich mit den vielen Kennzahlen nicht besonders viel anfangen konnte. Jetzt rühme ich mich zwar noch immer nicht, alles verstanden zu haben, aber ich weiß immerhin schon einmal, wo ich ansetzen muss 🙂 .

Das Buch hat mir also auf meinem Weg zum Verständnis von Google Analytics einige Schritte abgenommen, die ich mir sonst selbst mühsam hätte erarbeiten müssen. Und wer sich schon mal durch die Hilfe von Google gewühlt hat, weiß, dass es nicht ganz so einfach ist, dort die Informationen zu finden, die man braucht.

Über das Buch

„Das Google Analytics-Buch“ ist mittlerweile in der zweiten Auflage beim O’Reilly Verlag erschienen, hat 312 Seiten und kostet  broschiert 22,90 EUR.

Über die Autorin

Cathrin Tusche ist Online-Marketing-Beraterin und seit über 20 Jahren im Internet-Business aktiv. Sie entwickelt Strategien  für Selbstständige und Unternehmen und gibt Workshops zu den Themen Google Analytics, Google Adwords, Suchmaschinenoptimierung und Social Media. Im Web ist sie unter http://tusche-online.de zu finden. Unter http://www.analytics-fuer-einsteiger.de bloggt sie zum Thema Google Analytics. (Quelle: O’Reilly Verlag).

#fotoprojekt17 im Februar: Nachts

#fotoprojekt17 - Blogprojekt auf vom-landleben.de

Puuuuuh! So habe ich mir das nicht vorgestellt, ehrlich nicht. Gerade mal vier Wochen habe ich geschafft, diszipliniert zu bloggen – und dann falle ich bereits in das erste Loch. Ich fürchte, hier muss ich mir wirklich was überlegen, denn das macht mich selbst nicht glücklich. Ich verzichte jetzt aber auf die üblichen Erklärungen, die habt ihr bestimmt schon oft genug auf dem einen oder anderen Blog gelesen …

Das Thema „Nachts“ sehe ich beim Fotografieren ja meistens mit einem lachenden und weinenden Auge. Aus dem einfachen Grund, weil es im Dunkeln zwar viele Möglichkeiten gibt, etwas in Szene zu setzen (Licht und Schatten – meine absoluten Lieblingsmotive), ich aber im Grunde nicht über das richtige Equipment verfüge. Und was noch dazu kommt: Im Moment bin ich auch nicht ehrgeizig genug, Geld in eine bessere Kamera zu stecken. Aber – und das ist die gute Nachricht – auch diesen Monat sind es keine Fotos aus dem Archiv 🙂 .

fotoprojekt17-02-01

Vor knapp drei Wochen haben wir uns nämlich eine neue Ausstellung im Kunsthaus angesehen: „Taumel – Navigieren im Unbekannten„. Die einzelnen Ausstellungsstücke stehen dabei im Dunkeln und werden nur durch einzelne Spots beleuchtet. Daher hatte ich das Gefühl, das passt eigentlich zum Thema …

Am meisten fasziniert haben mich dabei diese auf den ersten Blick ausbalancierten Konstruktionen, wie man schon im großen Bild schön sehen kann. Dass mit Kleber ein wenig nachgeholfen wurde, sieht man übrigens nur, wenn man ganz genau schaut. Ob ich das als Kunst bezeichnen würde? Ich weiß nicht. Aber die Idee, wie die Objekte zusammengestellt sind, hat mich irgendwie fasziniert.